Künstler geht Spuren des Lebens nach

01.09.2008, 14:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Bei der Eröffnung der Ausstellung (von links) Reimar Bage, Künstler Ulrich Rölfing, stellvertretende Landrätin Gabriele Wahle, Landesrat Matthias Münning, Dr. Franz-Joseph Post, Reinhard Heidemann (Leiter des St. Antoniusheimes), Domkapitular Dieter Geerlings, Karl Nienhaus von der KAB St. Georg.</p>

<p>Bei der Eröffnung der Ausstellung (von links) Reimar Bage, Künstler Ulrich Rölfing, stellvertretende Landrätin Gabriele Wahle, Landesrat Matthias Münning, Dr. Franz-Joseph Post, Reinhard Heidemann (Leiter des St. Antoniusheimes), Domkapitular Dieter Geerlings, Karl Nienhaus von der KAB St. Georg.</p>

Vreden "Vor knapp einem Jahr habe ich einen Monat lang die Menschen hier porträtiert. Es war eine intensive Zeit mit ganz besonderen Begegnungen. Mit Konzentration versuchte ich, mich den Einzelheiten der Gesichter zu nähern, um die Sprache eines jeden Gesichts festzuhalten", erläuterte Künstler Ulrich Rölfing seine ausdrucksstarken Bilder.

Die Ausstellung ist bis zum 30. September im St. Antoniusheim zu sehen und kann im kommenden Jahr auch in Münster besichtigt werden. "Ulrich Rölfing ist den Spuren nachgegangen, die das Leben in die Gesichter der Bewohner des St. Antoniusheimes gemalt hat. Spuren von Rückschlägen und Scheitern, aber auch von Aufstehen und Hoffnung. Die Bewohner werden in diesen Bildern in ihrer Persönlichkeit und in ihren individuellen Lebensläufen im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar. Ich lade Sie ein, sich auf die Portraits einzulassen und Spuren von der ,Wucht des erlebten Schicksals zu entdecken'", erklärte Dr. Franz-Joseph Post. Parallel zur Ausstellung wurde das gleichnamige Buch präsentiert, im dem die Porträtierten ihre sehr persönliche Sicht auf ihr Leben erzählen. "Reimar Bage, ehemaliger stellvertretender Chefredakteur der Westfälischen Nachrichten, hat die Bewohner interviewt und die Kurzbiographien sehr einfühlsam und ohne jeglichen Voyeurismus verfasst", erläuterte Dr. Franz-Joseph Post und bedankte sich bei den Bewohnern des St. Antoniusheims für den Mut dem Maler Modell zu stehen und dem Journalisten ihr Leben zu erzählen. rol

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