Kurzzeitparkplätze zu oft blockiert

Ordnungsamt empfiehlt Dauerparkplätze

VREDEN Viele Dauerparker verlängern ihre Parkzeit, in dem sie zwischendurch einfach ihre Parkscheibe weiterdrehen.

27.07.2009, 18:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Jürgen Buckting zeigt die Brötchentaste für kostenloses Kurzzeitparken.  (A)</p>

<p>Jürgen Buckting zeigt die Brötchentaste für kostenloses Kurzzeitparken. (A)</p>

"Bürger berichten von Beobachtungen, dass Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus Arztpraxen, Geschäften und Boutiquen, aber auch Anlieger aus ihren Wohnungen zu ihren PKW hasten, um die Parkscheiben weiterzustellen. Dies ist nach § 13 der StVO verboten, aber schwer zu kontrollieren", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Weiter heißt es: "Viele auswärtige Besucher beklagen, dass die zahlreich vorhandenen Parkplätze in der Innenstadt oft besetzt sind. Sie wollen zum Ärztehaus, in die Geschäfte der Innenstadt oder haben andere, zeitbegrenzte Anliegen. Doch sie finden keinen freien Parkplatz und ärgern sich." Das Ordnungsamt der Stadt Vreden fordert deshalb dazu auf, die zeitunbegrenzten Parkplätze zu nutzen und bittet die Geschäftswelt und die Anwohner, ihre Fahrzeuge nicht in der Innenstadt zu parken.

In der Innenstadt stehen rund 440 Parkplätze zur Verfügung, auf denen die Parkzeit durch Parkscheibenpflicht auf zwei Stunden begrenzt ist. Die Einhaltung der Parkzeiten werden regelmäßig von den Politessenüberprüft. Ferner stehen den Besuchern an der Sparkasse 30 kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung, an dem ein Parkschein gezogen werden muss. Der mittels der so genannten "Brötchentaste" gezogene und im Auto sichtbar hinterlegte Parkschein berechtigt zum kostenfreien Kurzparken von 30 Minuten, weitere Parkzeit kostet 10 Cent je 15 Minuten. Aber auch hier ist die Parkzeit auf höchstens zwei Stunden begrenzt.

Rund um Vreden gibt es ca. 360 Parkplätze für Dauerparker: am Busbahnhof, am Viehmarkt, an der Stadtverwaltung und an der Mühlenstraße. Sie stehen denjenigen zum Parken zur Verfügung, die länger in der Innenstadt zu tun haben oder die in der Innenstadt arbeiten.

Lesen Sie jetzt