"Maui Style" strahlt Sommerflair aus

15.05.2008, 19:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Maui Style" strahlt  Sommerflair aus

Vreden "Maui Style Potato Chips" (Foto rechts) ist ein ganz besonders farbenprächtiges Exemplar aus der Sammlung von Bernd Sikora, die derzeit im Hamaland-Museum in Vreden gezeigt wird. Museumsleiterin Dr. Annette Menke hat nun diese Verpackung zur Chipstüte der Woche gemacht, weil das Design so gut zum derzeit strahlenden Sommerwetter passe.

Annähernd im Stil des Expressionismus, in leuchtenden Farben, wird dem geneigten Kunden ein reizvolles Bild Hawaiis dargeboten, das inhaltlich alle Klischees bedient: Sonne, Regenbogen, eine strohgedeckte Hütte am Strand, Kokospalmen, ein Auslegerkanu, und aus dem Wasser ragt die Fluke eines Wales oder Delfins. Das Kanu heißt im Polynesischen Wa'a und ist in seiner speziellen Form besonders geeignet, die Brandung zu überwinden. Man vermutet, dass es bereits vor mehr als 5000 Jahren für die sichere und schnelle Fortbewegung auf dem Chinesischen Meer entwickelt wurde. Im Vergleich zu den bis zu 30 Meter hoch werdenden Kokospalmen wirkt es in der Darstellung doch recht groß geraten. Bei dem Meeresbewohner kann es sich entweder um einen Zwergrindwal oder um einen ostpazifischen Delfin handeln.

Seit 1959 gehört die Inselgruppe zu den USA und von dort kommt auch die Firma, die dieses Produkt auf den Markt bringt: Frito-Lay wurde bereits 1932 von Elmer Doolin aus San Antonio, Texas, und Herman W. Lay aus Nashville gegründet.

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