Mehr Platz für die Mahlzeit

Gesamtausgaben von 235000 Euro

Nach dem Ortstermin gab es für die Mitglieder des Bildungsausschusses keinerlei Zweifel mehr: Die Schüler der Norbertschule brauchen mehr Platz für die Mittagesmahlzeit - und sollen ihn auch bekommen.

VREDEN

, 17.11.2015, 18:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mehr Platz für die Mahlzeit

Die Mensa in der Norbertschule: Der Betrieb findet dort heute noch in zwei Schichten statt. Das soll mit der anstehenden Erweiterung aber schon in absehbarer Zeit der Vergangenheit angehören.

Einstimmig sprach sich das Gremium für eine entsprechende Empfehlung an den Rat aus, die notwendigen Gelder für das nächste Jahr bereitzustellen. Die Stadt kalkuliert die Gesamtausgaben einschließlich des Mobiliars dafür auf 235000 Euro.

Vorhandene Mensa soll erweitert werden

Was im Großen geht, soll nun auch im Kleinen funktionieren: Ein wenig erinnert die vorgesehene Lösung an das, was bereits am Gymnasium Georgianum stattgefunden hat - die Überdachung des Innenhofes. Die vorhandene Mensa soll dafür erweitert werden. Gleichzeitig sind weitere Verbesserungen vorgesehen: Das gilt für die Verkleidung der Wände und neue Fußleisten ebenso wie für den Bodenbelag und eine Akustikdecke.

Die Zahlen allein hatten im Vorfeld schon eine eindeutige Sprache gesprochen: Rund 150 Mahlzeiten gehen inzwischen täglich über die Mensatheke - aufgeteilt in zwei Schichten, weil das sonst bei dem knapp bemessenen Platz nicht anders zu schaffen wäre. Und ein Ende der Enge war nicht abzusehen, denn die Norbertschule verzeichnet weiter steigende Schülerzahlen.

Antrag gestellt

Mitte des Jahres hatte sich die Norbertschule mit einem Antrag an die Stadt gewandt. Die Verantwortlichen hatten darin die Situation ungeschminkt dargelegt: "Das gegenwärtig praktizierte Schichtsystem geht eindeutig zu Lasten einer ruhigen Mahlzeit und der Hygieneschritte zwischen den einzelnen Phasen."

Die Schule rechnet in den nächsten Jahren mit einer noch höheren Beanspruchung, da das Angebot des Offenen Ganztags (OGS) für Familien mehr und mehr zum Standard werde.

"Hetze beim Essen"

Das Anliegen der Schule stieß jetzt im Ausschuss auf offene Ohren. "Das ist viel zu eng", brachte es Reinhard Laurich (SPD) auf den Punkt. "Das kann man den Kindern nicht zumuten", ergänzte Christel Kovermann (FDP). "Das Schichtsystem sorgt für Hetze beim Essen", meinte Elisabeth Ingenhorst (CDU). Kein Wunder also, dass bei so viel Einigkeit der Beschluss nur noch Formsache war.

 

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