Mit viel Spaß und Gefühl am Ball

Bauerngolf-DM

Freudenschreie und Seufzer der Enttäuschung hallen über die Kuhweide, Gelächter und Frozzeleien sind überall zu hören: Die Sportlerinnen und Sportler geben auch bei der „5. Offenen Deutsche Meisterschaft im Bauerngolf“ alles. Die Spaßveranstaltung hält auch an diesem Sonntag, was sie verspricht. Und auch der Ehrgeiz kommt nicht zu kurz.

VREDEN

von Anne Winter-Weckenbrock

, 23.09.2012, 17:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
Impressionen von der Deutschen Meisterschaft im Bauerngolf  auf dem Platz am Irrgarten an der Flamingoroute.

Impressionen von der Deutschen Meisterschaft im Bauerngolf auf dem Platz am Irrgarten an der Flamingoroute.

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Impressionen von der Bauerngolf-DM

Bei der "5. Offenen Deutschen Meisterschaft im Bauerngolf" wurden am Sonntag packende Begegnungen ausgetragen - Spaß und Ehrgeiz waren gleichermaßen im Spiel als es darum ging, möglichst schnell auf der Kuhweide einzuputten.
23.09.2012
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Impressionen von der Deutschen Meisterschaft im Bauerngolf auf dem Platz am Irrgarten an der Flamingoroute.© Anne Winter-Weckenbrock
Die "goldenen Klumpen" - die wollten alle haben.© Anne Winter-Weckenbrock
Impressionen von der Deutschen Meisterschaft im Bauerngolf auf dem Platz am Irrgarten an der Flamingoroute.© Foto: Anne Winter-Weckenbrock
Impressionen von der Deutschen Meisterschaft im Bauerngolf auf dem Platz am Irrgarten an der Flamingoroute.© Foto: Anne Winter-Weckenbrock
Das Finale machen die anderen ....© Foto: Anne Winter-Weckenbrock
Impressionen von der Deutschen Meisterschaft im Bauerngolf auf dem Platz am Irrgarten an der Flamingoroute.© Foto: Anne Winter-Weckenbrock
Auf in die Finalrunde: Thomas Niestegge zeigt die "Goldenen Klumpen", Moderator Marc Resing liest die Paarungen vor, assistiert von Peter Weenik und Henrik Beuting (l.) von der Jury.© Anne Winter-Weckenbrock
Die Schiedsrichter hatten eine Liste dabei, auf der die Schläge fein säuberlich notiert wurden.© Anne Winter-Weckenbrock
Die Schiedsrichter hatten eine Liste dabei, auf der die Schläge fein säuberlich notiert wurden.© Anne Winter-Weckenbrock
Impressionen von der Deutschen Meisterschaft im Bauerngolf auf dem Platz am Irrgarten an der Flamingoroute.© Anne Winter-Weckenbrock
Impressionen von der Deutschen Meisterschaft im Bauerngolf auf dem Platz am Irrgarten an der Flamingoroute.© Anne Winter-Weckenbrock
Impressionen von der Deutschen Meisterschaft im Bauerngolf auf dem Platz am Irrgarten an der Flamingoroute.© Anne Winter-Weckenbrock
Impressionen von der Deutschen Meisterschaft im Bauerngolf auf dem Platz am Irrgarten an der Flamingoroute.© Anne Winter-Weckenbrock
Impressionen von der Deutschen Meisterschaft im Bauerngolf auf dem Platz am Irrgarten an der Flamingoroute.© Anne Winter-Weckenbrock
Auch die hockende Haltung half nicht weiter, der Ball kullerte tatsächlich über das Loch...© Anne Winter-Weckenbrock
Auch die hockende Haltung half nicht weiter, der Ball kullerte tatsächlich über das Loch...© Anne Winter-Weckenbrock
Der geht jetzt rein...© Anne Winter-Weckenbrock
Impressionen von der Deutschen Meisterschaft im Bauerngolf auf dem Platz am Irrgarten an der Flamingoroute.© Anne Winter-Weckenbrock
Impressionen von der Deutschen Meisterschaft im Bauerngolf auf dem Platz am Irrgarten an der Flamingoroute.© Anne Winter-Weckenbrock
Impressionen von der Deutschen Meisterschaft im Bauerngolf auf dem Platz am Irrgarten an der Flamingoroute.© Anne Winter-Weckenbrock
Impressionen von der Deutschen Meisterschaft im Bauerngolf auf dem Platz am Irrgarten an der Flamingoroute.© Anne Winter-Weckenbrock
Auf dem Bauerngolfplatz ein Herz und eine Seele: Das Frauenteam "Mensch ärgere dich nicht" und die "Golfer-Kolonne" beim Finale.© Anne Winter-Weckenbrock
Ein Niedrigseilgarten gehörte zum Rahmenprogramm.© Anne Winter-Weckenbrock
Ein Niedrigseilgarten gehörte zum Rahmenprogramm.© Anne Winter-Weckenbrock
Ein Niedrigseilgarten gehörte zum Rahmenprogramm.© Anne Winter-Weckenbrock
Zwischen Vorrund und Finale war Zeit für eine Pause - hier das Team SPD Vreden.© Anne Winter-Weckenbrock
Zwischen Vorrund und Finale war Zeit für eine Pause - hier das Team "Mensch ärgere dich nicht" aus Oeding und Südlohn.© Anne Winter-Weckenbrock
Zwischen Vorrund und Finale war Zeit für eine Pause- hier das Team "Powerbienen" aus Oeding. Die Drei waren schon beim ersten Mal dabei - und holten damals gleich den Titel in der Frauenwertung.© Anne Winter-Weckenbrock
Zwischen Vorrund und Finale war Zeit für eine Pause - hier das "Fat-Man-Team" aus Oeding.© Anne Winter-Weckenbrock
Zwischen Vorrund und Finale war Zeit für eine Pause- hier das Team Black and White aus Oeding, das schon vier Mal dabei war und immer vordere Plätze belegt hatte.© Anne Winter-Weckenbrock
Zwischen Vorrund und Finale war Zeit für eine Pause - hier das Frauenteam der SVS.© Anne Winter-Weckenbrock
Zwischen Vorrund und Finale war Zeit für eine Pause - hier das Team "met geföhl" aus Vreden-Köckelwick.© Anne Winter-Weckenbrock
Das Finale machen die anderen ....© Anne Winter-Weckenbrock
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 „Definitiv“ haben sie noch Hoffnung, betonen die vier Frauen des Teams „Mensch ärgere dich nicht“. 80 Schläge in der ersten Runde – da muss manches Männerteam gratulieren. Es ist kurz nach 14 Uhr, gleich kommt raus, ob die vier Frauen aus Oeding und Südlohn zu den besten 20 Teams gehören. Und: Sie sind dabei. Ob`s am Schuhwerk liegt? Gummistiefel haben sie an, nur Dani nicht: „Gummiballerinas“ sagt sie und weist erklärend auf ihr Schuhwerk, „das trägt die Dame vom Hof heute.“ Auch damit wäre sei auf jeden Fall vor den Kuhfladen auf dem Platz gewappnet.

Das „Fat-Man-Team“ aus Oeding tröstet sich derweil mit einigen kühlen Blonden nach dem Motto „Dabei sein ist alles“. Wenn sie mal alle besser auf Helmut gehört hätten, der die Taktik beim Schlagen doch immer vorgegeben hatte: „Nich te sachte, nich te feste“. „Met Geföhl“ haben sich drei Männer aus Vreden-Köckelwick genannt – auch da ist der Name Programm. Und mit Erfolg: Auch sie müssen in der Finalrunde noch mal ran. Die Moderatoren Marc Resing und Thomas Niestegge rufen mit launigen Worten die Teams auf, die sich jeweils in Zweier-Gruppen mit einem Schiedsrichter auf den Weg machen. Dass sie den „Kaninchenverein“ aufrufen, sorgt sofort für Widerspruch: „,Rabbit attack‘ heißen die“ – soviel Zeit müsse bitteschön sein, meinen die Golfer. (Feucht-)fröhlich ist die Stimmung, die 20 Teams machen sich auf den Weg an ihre vorgegebene Startposition.

Dann geht es los: Schlag um Schlag. Einer nach dem anderen. Der Schiedsrichter trägt fein säuberlich die Schläge ein. Das SVS-Herrenteam ist mit „Hockey-Power“ unterwegs – und muss schon nach vier Schlägen anerkennenden Applaus geben. Aus bestimmt 30 Metern geschlagen, rollt der Ball über die Anhöhe der Böschung – und von dort gezielt hinunter ins Loch. „Waaahnsinn!“ freut sich das Team. Bis in den späten Nachmittag hinein wird gespielt (ein Bericht über die Ergebnisse folgt.)

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