Mofa-Fahrer sollen Tempo drosseln

17.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vreden Die Verkehrssituation in der Siedlung "Köckelwicker Esch Teil I" soll entschärft werden. Dies haben die Mitglieder des Bauausschusses in der vergangenen Sitzung beschlossen.

Zwölf Anwohner der Helene-Wessel-Straße hatten ursprünglich beantragt, Mopeds auf dem Fuß- und Radweg an der Ringstraße zu verbieten. Außerdem sollten so genannte Wechselgitter in Höhe der Frederike-Nadig-Straße aufgestellt werden. Das Ziel: Mehr Sicherheit für Kinder und PKW-Fahrer. Denn Radfahrer müssten ihr Tempo drosseln, absteigen und die Hindernisse zu Fuß umgehen.

Diese Vorschläge lehnte die Verwaltung ab. Zwar müsse der besonderen Verkehrssituation, dass zwischen Ringstraße und Radweg ein Lärmschutzwall aufgeschüttet sei, Rechnung getragen werden. Doch ein Verbot von Mopeds auf dem Radweg käme dort keinesfalls in Betracht. Denn "die Schutzbedürftigkeit gilt nicht nur für Kinder, sondern auch für Mopedfahrer", sagte Fachbereichsleiter Joachim Hartmann. Ein Ausweichen auf die Umgehungsstraße sei nicht zumutbar.

Darüber hinaus seien Wechselgitter an der Einmündung zur Frederike-Nadig-Straße nicht erforderlich. Ein Stoppschild sei aufgestellt, das beim Befahren des Radwegs entlang der Ringstraße passiert werden müsse. Es herrsche dort gute Sicht, so Hartmann weiter.

Auf Anklang bei den Bauausschussmitgliedern stieß hingegen der Antrag der CDU, stattdessen Wechselgitter an den Wendehämmern der Helene-Wessel-Straße anzubringen. Hubert Lechtenberg (CDU): "Dann müssen Mofa-Fahrer ihr Tempo drosseln. Und die Gefahr für spielende Kinder sinkt." kh

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