Nach zwei Jahren Corona-Pause: Die Vredener „Eiszeit“ kommt zurück

Die Vredener „Eiszeit“ musste in den vergangenen beiden Jahren ausfallen.
Die Vredener „Eiszeit“ musste in den vergangenen beiden Jahren ausfallen. © Elvira Meisel-Kemper
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Es waren triste Winter-Bilder in den vergangenen beiden Jahren rund um den Vredener Kirchplatz. Wie viele andere größere Veranstaltungen fiel auch die „Eiszeit“ der Corona-Krise zum Opfer und musste abgesagt werden. Die Glühweintassen blieben leer, die Schlittschuhbahn wurde erst gar nicht aufgebaut und Eisstöcke wurden auch nicht geschossen.

Doch dann überbrachte Veranstalter Michael Meyerink im Gespräch mit dieser Redaktion die gute Nachricht: „Die Eiszeit ist wieder zurück.“ Ab dem 26. November können die Vredener in der Nähe des Markts wieder gesellig die Adventszeit verbringen. Am 15. Januar ist die „Eiszeit“ dann auch schon wieder beendet.

Und zumindest das erste gute Feedback der Vredener hat Michael Meyerink schon bekommen, schließlich seien die Buchungen für die „Almhütte“ schon weit vorangeschritten. Viele Weihnachtsfeiern und Kollegentreffen scheinen also schon jetzt für die Nachmittage vor und rund um Weihnachten am Kirchplatz geplant sein.

Eiszeit Vreden Karikatur

Generell ist die „Almhütte“ montags bis samstags ab 14 Uhr geöffnet, an Sonn- sowie Feiertagen von 11 bis 20 Uhr. Für die Ü-30-Silvestergaudi konnte der veranstaltende Hotelier sogar bereits „ausgebucht“ vermelden. Nur an Heiligabend, am ersten Weihnachtstag sowie an Neujahr bleibt die Hütte geschlossen.

Wer am Glühwein-Trinken aber nicht unbedingt so interessiert ist, kann auch wieder beim Eisstockschießen sein Können unter Beweis stellen. Freitags und samstags kann von 18 bis 22 Uhr gespielt werden, an anderen Tagen zwischen 18 und 20 Uhr. Die Buchung einer Bahn kostet je nach Spieltag entweder 40 oder 50 Euro.

Vredener „Eiszeit“ zeigt Fußball-Spiele auf der Leinwand

Das große sportliche Highlight, die Vredener Meisterschaft im Eisstockschießen, kommt dazu ebenfalls zurück. Am 14. Januar, also am vorletzten Tag der „Eiszeit“, werden zum vierten Mal die treffsichersten Sportler gesucht – ab 12 Uhr wollen die „Die Jecken vom Sportlerball“ ihren Titel von 2019 verteidigen. Noch sind Startplätze für 25 Euro pro Team verfügbar.

Natürlich weiß Michael Meyerink aber auch, dass neben der Eisstock-Meisterschaft noch ein anderes sportliches Großevent in den Wintermonaten stattfindet, nämlich die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Deshalb werden alle Partien der Deutschen Nationalmannschaft auf zwei großen Leinwänden gezeigt.

In der „Almhütte“ werden sicher wieder einige Glühweintassen über den Tresen gehen.
In der „Almhütte“ werden sicher wieder einige Glühweintassen über den Tresen gehen. © Heike Bierkämper

Den Auftakt dafür macht sogar bereits am 23. November um 14 Uhr das Spiel des DFB gegen die japanische Auswahl als sogenanntes Pro-Opening. Drei Tage vor dem eigentlichen „Eiszeit“-Start.