Nadelöhr an Alstätter Straße weiten

Bürgerantrag

Der Einmündungsbereich Alstätter Straße/Butenwall ist knifflig. Da wird kein Verkehrsteilnehmer – ob Autofahrer, Fußgänger oder Radfahrer – widersprechen. In einem Bürgerantrag wird jetzt gefordert, diesen Bereich umzubauen – vor allem, um dort mehr Sicherheit für die Kinder zu erreichen, die die St.-Norbert-Schule besuchen.

VREDEN

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 29.12.2011, 14:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Verkehrssituation im Einmündungsbereich Alstätter Straße/Butenwall halten die Anlieger für gefährlich. Das Schild "Rathaus"  zum Beispiel versperre gerade bei Dunkelheit die Sicht auf Radfahrer.

Die Verkehrssituation im Einmündungsbereich Alstätter Straße/Butenwall halten die Anlieger für gefährlich. Das Schild "Rathaus" zum Beispiel versperre gerade bei Dunkelheit die Sicht auf Radfahrer.

Ein weiterer Punkt: Verschärft werde die Situation in der Dämmerung und im Dunkeln dadurch, dass der Bereich schlecht ausgeleuchtet sei. Autofahrer, die stadtauswärts in die Alstätter Straße fahren wollen, könnten wegen parkender Autos, Sträucher und auch durch das Hinweisschild auf das Rathaus Radfahrer – vor allem Kinder – erst sehr spät sehen. Der Bereich solle übersichtlicher und vor allem verkehrssicherer werden, heißt es abschließend.

Die Kommunalpolitiker hatten sich schon Ende 2009 mit der Verkehrssituation befasst, die vor allem zu Schulbeginn und -schluss chaotische Züge hat. Die Stadtverwaltung hatte seinerzeit vorgeschlagen, das Grünbeet einzukürzen und einen Parkplatz aufzugeben, um PKW-Begegnungsverkehr im Zufahrstbereich zu ermöglichen. Das sahen der Bauausschuss allerdings kritisch: Durch die unübersichtliche Situation verhielten sich die Verkehrsteilnehmer vorsichtig – Gegenverkehr zu ermöglichen, könnte gleichzeitig einen neuen Gefahrenpunkt mit sich bringen. Beschlossen wurde, die Situation im Einmündungsbereich im Rahmen des Projektes „Innenstadt Vreden“ mit zu betrachten. Nun sind die Anlieger wieder aktiv geworden – der Bürgerantrag wurde zur Beratung in den Bauausschuss verwiesen.

Lesen Sie jetzt