Neue Flüchtlingsunterkünfte in Vreden Informationsveranstaltung soll offene Fragen klären

Das Feuerwehrgerätehaus in Ammeloe wurde bereits im Sommer zur Flüchtlingsunterkunft umgebaut. Doch die dezentralen Unterkünfte reichen nun nicht mehr aus. Über den aktuellen Stand der Dinge berichtet die Stadt Vreden in einer Informationsveranstaltung.
Das Feuerwehrgerätehaus in Ammeloe wurde bereits im Sommer zur Flüchtlingsunterkunft umgebaut. Doch die dezentralen Unterkünfte reichen nun nicht mehr aus. Über den aktuellen Stand der Dinge berichtet die Stadt Vreden in einer Informationsveranstaltung. © Sven Asmuss (Archiv)
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Die Situation um die Geflüchteten ist dynamisch. Um Vredenerinnen und Vredener weiterhin zu informieren, wird am 14. November ab 19 Uhr im Großen Sitzungssaal eine Informationsveranstaltung stattfinden, so die Stadt Vreden in einer Pressemitteilung. Hier werden aktuelle Entwicklungszahlen und Pläne zu den Unterkünften vorgestellt. Zudem haben Teilnehmer die Möglichkeit, offene Fragen zum Thema zu stellen.

Bereits seit Monaten arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stadtverwaltung, insbesondere aus den Fachabteilungen Familie und Soziales wie auch aus dem Gebäudemanagement, daran, die vielen Schutzsuchenden unterzubringen. Mittlerweile sind die Geflüchteten in über 25 dezentralen Unterkünften im gesamten Stadtgebiet untergebracht.

Um der großen Anzahl an ankommenden Menschen gerecht zu werden, werden weitere Unterbringungsmöglichkeiten errichtet. Schon jetzt sei festzustellen, dass in Vreden mehr Personen aufgenommen worden sind als in den Jahren 2015 und 2016. Weitere Zuweisungen werden vom Land und von der Bezirksregierung prognostiziert.

Die Unterbringungsmöglichkeiten von Geflüchteten sollen nach einstimmigem Beschluss des Sozialausschusses schnellstmöglich vorangetrieben werden. Er beschloss, dass an drei Standorten zeitgleich Unterkünfte in Modulbauweise ausgebaut werden.

Es handelt sich dabei um die Freiflächen am Sportzentrum, an der Alstätter Straße neben Autohaus Degener und hinter der Felicitas-Schule und dem Kindergarten. Außerdem sollen bei Bedarf die Walberthalle im Schulzentrum, die Turnhalle der Hamalandschule in Lünten und die Trendsporthalle des Jugendcampus als Notunterkünfte ausgebaut und je nach Kapazitätsauslastung der Reihenfolge nach in Anspruch genommen werden.

Interessierte können sich engagieren

Die Vorbereitungen für die Unterbringung von Flüchtlingen in der Walberthalle werden zurzeit getroffen.

Interessierte, die sich im Bereich der Flüchtlingshilfe und Integration einbringen möchten, können sich an die städtische Integrationsbeauftragte Andrea Dingslaken unter 02564-303 157 oder andrea.dingslaken@vreden.de wenden.