Neuer Entwurf kommt gut an

Windmühlenstraße

Die neue Planung kam gut an: Einstimmig hat der Bauausschuss das verfahren für das Neubauprojekt an der Windmühlenstraße auf den Weg gebracht. Den Ausschlag dafür gaben entscheidende Veränderungen am Entwurf für das Wohn- und Geschäftshaus.

VREDEN

, 01.06.2015, 17:17 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bereits zum zweiten Mal hatte das Projekt nun auf der Tagesordnung gestanden. Wie berichtet, will ein Investor den Altbau an der Ecke Windmühlenstraße/Königstraße durch einen Neubau ersetzen. Ein mehrgeschossiges Wohn- und Geschäftshaus soll dort entstehen.

In puncto Höhe nachgebessert

Doch zwei Punkte hatten sich als schwierig herausgestellt: Der eine betraf den Weg des Verfahrens, den die Verwaltung vorgeschlagen hatte. Sie hatte eine Änderung des Bebauungsplanes vorgeschlagen, um die Geschossflächenzahl zu erhöhen. Das hätte für einen größeren Bereich der Innenstadt gegolten, und genau dieser Umstand hatte für Diskussionsstoff und kritische Stimmen in der Öffentlichkeit gesorgt. Der zweite Punkt betraf die Höhe des Gebäudes.

In beiderlei Hinsicht wurde jetzt nachgebessert. Die große Änderung des Bebauungsplans ist vom Tisch. Stattdessen betrifft das Planverfahren (VEP) nur noch das Grundstück, um das es geht. Architektonisch stellte sich das Objekt ebenfalls geändert dar, wie Architekt Jörg Hetkamp im Ausschuss erläuterte.

Anschaulichen Eindruck vermittelt

"Wir haben die Bedenken aufgegriffen", sagte er. So sei das Gefahrenpotenzial direkt an der Königstraße verringert worden, der Bau um einen Meter zurückgenommen. Auch die Höhe sei um 1,60 Meter verringert worden. Hetkamp betonte, dass die Bürger beteiligt werden sollen. Der Architekt vermittelte mit mehreren Bildern einen anschaulichen Eindruck davon, wie sich der Neubau in die Umgebung einfügt.

Elmar Kampshoff (UWG) gestand, dass ihn die neue Planung glücklich mache: "Kompliment!" Alle kritischen Punkte seien damit entschärft worden - einschließlich des Wegfalls der Tiefgarage, deren Anbindung für kritische Fragen gesorgt hatte.

Zustimmung seitens der Politik

Das politische Echo war durch die Bank zustimmend. "Wir begrüßen die Umsetzung über einen VEP. Das ist demokratischer", sagte Brigitte Niehuis (CDU). Damit wies sie auf die Möglichkeit hin, dass bei einem solchen Verfahren die Beteiligung der Bürger entsprechend geregelt ist. Die Planung als solche stelle eine Aufwertung des Stadteingangs dar. Auch die Frage des Straßenverkehrs sei nun besser geregelt.

Auch Gerd Welper (Grüne) bescheinigte dem Entwurf, diese Stelle im Stadtbild deutlich zu verbessern. Klar sei auch geworden, dass ein Flachdach zur Verringerung der Höhe keine Alternative darstelle: "Das geht nicht." Welper fragte, wie ohne die Tiefgarage die Frage der Parkplätze gelöst werde. Auf dem Grundstück bestehe dafür keine Möglichkeit, so der Planer: "Wir müssen die Stellplätze ablösen."

Bürgerversammlung anberaumt

Alfons Effing (SPD) äußerte sich ebenfalls zustimmend zu der Planung für das Neubauprojekt: "Das ist gelungen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass noch größere Einwendungen dagegen kommen."

Die Anwohner können sich in Kürze selbst einen Eindruck von den Planungen verschaffen: Eine Bürgerversammlung dazu ist am 25. Juni bei Terrahe, Königstraße, stattfindet.

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