Neuer Ortslandwird heißt Bernd Esseling

Landwirteversammlung

Die Winterversammlung des Landwirtschaftlichen Ortsverbandes Lünten hat jetzt im Saal Vrenegor stattgefunden. Nach zwölf Jahren legte der bisherige Ortslandwirt Josef Schroer sein Amt nieder. Sein Nachfolger ist Bernd Esseling. Heinrich Gebing bleibt weiterhin Stellvertreter des Ortslandwirts. Der Vorsitzende Rudolph Willing mit großer Mehrheit wiedergewählt.

VREDEN

02.03.2015, 18:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der neue Vorstand (vorne, v.l.): Ortslandwirt Bernd Esseling, Ortsvorsitzender Rudolf Willing, Stellvertreter Heinz Josef Bußjann, Kassierer Reinhard Resing, Schriftführer Markus Steinhoff. Beisitzer Heinrich Gebing (hinten, v.l.), Heinrich Wissing, Andreas Hollekamp, Christian Epping, Milchausschuss Heinrich Wisseling, Nebenerwerbsausschuss Christian Beuting.

Der neue Vorstand (vorne, v.l.): Ortslandwirt Bernd Esseling, Ortsvorsitzender Rudolf Willing, Stellvertreter Heinz Josef Bußjann, Kassierer Reinhard Resing, Schriftführer Markus Steinhoff. Beisitzer Heinrich Gebing (hinten, v.l.), Heinrich Wissing, Andreas Hollekamp, Christian Epping, Milchausschuss Heinrich Wisseling, Nebenerwerbsausschuss Christian Beuting.

Bürgermeister Christoph Holtwisch lobte in seinem Grußwort die starke Wirtschaftskraft der Landwirtschaft im Vredener Raum mit seinen vor- und nachgelagerten Bereichen. Beim Thema Wirtschaftswegeunterhaltung ist man auf der Suche nach einem Finanzierungssystem, das möglichst vielen gerecht wird, es gibt aber auch Vorgaben vom Land, die eingehalten werden müssen. Zum aktuellen Thema Windenergie verwies der Bürgermeister auf eine für Mitte März geplante Bürgerversammlung, die nicht zuletzt dem regen Meinungsaustausch zwischen Befürwortern und Skeptikern diene.

Starke Landfrauen

Maria Wolfering beschrieb kurz die intensive Öffentlichkeitsarbeit der Landfrauen im vergangenen Jahr. So konnten rund 40 Betriebsbesichtigungen an Kindergärten und Schulen vermittelt werden. Außerdem werden zahlreiche Kindergärten mit Pflanz- und Lebensmittelaktionen begleitet.

Maria Wolfering ermutigte die anwesenden Landwirte, auch ihren Betrieb für eine Besichtigung bereit zu stellen. Ebenso sei es wichtig, Zuschüsse und Spendengelder zu erhalten, um auch in Zukunft die kostenlosen Busfahrten zu den Höfen zu finanzieren.

Fleischkonsum geht zurück

Der WLV-Vorsitzende, Ludger Schulze Beiering, lobte zunächst in seinem Grußwort die beispielhafte Art von Öffentlichkeitsarbeit der Vredener Landfrauen.

Danach fuhr er mit seinem Bericht zur Lage der Landwirtschaft fort. Darin ging er auf die Vielzahl der "Baustellen" für den WLV wie zum Beispiel Düngeverordnung, Jagdrechtsnovelle, Nitratbericht, gewerbliches Bauen und die afrikanische Schweinepest ein.

Umgang mit Verbrauchern

Jörg Sümpelmann referierte im Anschluss über den Umgang der Landwirte mit den Verbrauchern. Dabei merkte er an, dass das Interesse an Nachhaltigkeit ständig steigt und der Fleischkonsum zurückgeht. Er empfahl allen, sich nach Möglichkeit an der Initiative "Tierwohl" zu beteiligen, um dem wachsenden Bedarf an Tierschutz und Tierethik gerecht zu werden. Sümpelmann: "Die Qualität des Produktes reicht nicht mehr aus, um zu überzeugen, die Landwirtschaft muss das Vertrauen in sie stärken." Dazu könne auch eine gute Internetpräsenz beitragen.

Josef Ossegge von der Landwirtschaftskammer referierte zuletzt über die Neuverteilung der Flächenprämien, das sogenannte "Greening". Der scheidenene Ortslandwirt Josef Schroer bedankte sich in seinem Schlusswort für die gute Zusammenarbeit und wünschte dem neuen Vorstand viel Erfolg bei der Verbandsarbeit in den kommenden Jahren.

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