Radweg an der K 18 kann kommen

23.07.2007, 17:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vreden Zwischen Lünten und Alstätte soll ein Radweg entstehen - und zwar früher als von der Bezirksregierung vorgesehen. Die hatte eine Förderung für die K 18 erst ab 2013 eingeplant - ein Zeitpunkt, der vielen Lüntenern und Altstättern zu spät erschien. Sie sammelten Spenden. Viele Eigentümer erklärten sich bereit, ihre Grundstücksflächen kostenlos zur Verfügung zu stellen (Münsterland Zeitung berichtete).

"So viel bürgerschaftliches Engagement muss belohnt werden." Dieser Meinung waren die Mitglieder des Bauausschusses in der vergangenen Sitzung. Sie befürworteten - wie ihre Kollegen im Ahauser Fachausschuss einige Wochen zuvor - die vorzeitige Realisierung, die ohne Landesmittel auskommen muss. Bei Gesamtkosten von rund 600 000 Euro blieben für die 2,4 Kilometer lange Strecke auf Vredener Gebiet noch ungefähr 360 000 Euro an Kosten. Aufgebracht werden diese je zur Hälfte vom Kreis und von der Stadt, wobei die Spenden der Bürger dem Stadtsäckel zugute kommen sollen. Mitglieder aller Fraktionen äußerten sich positiv über die Eigeninitiative der Bürger. Die Mittel sollen nun für das Haushaltsjahr 2008 eingeplant werden. kh

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