Eine Entscheidung zur Schulleitung der Sekundarschule ist gefallen. © Markus Gehring
Sekundarschule

Schulleitung Sekundarschule Vreden: Gericht fällt endgültiges Urteil

Ein Mann und eine Frau wollen die Schulleitung der Sekundarschule Vreden übernehmen. Monatelang gab es Zoff zwischen Politik, Eltern, Schule und Gerichten. Jetzt gibt es ein Urteil.

Das Oberverwaltungsgericht hat eine Beschwerde des externen Bewerbers um die Schulleiterstelle an der Sekundarschule zurückgewiesen. Der Beschluss ist laut schriftlicher Begründung, die der Redaktion vorliegt, unanfechtbar.

Um zu verstehen, was genau das bedeutet, ist ein Blick in die Vergangenheit notwendig. Die Eltern, Lehrer und Schüler wollten eine langjährige Lehrerin der Sekundarschule als neue Schulleiterin. Die Politiker im Schulausschuss jedoch sprachen sich für einen externen Bewerber aus. Schon das sorgte für einigen Unmut in Vreden.

Bezirksregierung muss neue Entscheidung treffen

Die endgültige Entscheidung aber lag bei der Bezirksregierung Münster. Diese beschloss, dass der externe Bewerber die Stelle bekommt. Dagegen reichte die Bewerberin Klage ein. Das Verwaltungsgericht entschied zu ihren Gunsten, wogegen wiederum der Bewerber Beschwerde einreichte. Diese Beschwerde hat das Oberverwaltungsgericht nun zurückgewiesen.

Was genau das nun für die Besetzung der Schulleiterstelle bedeutet, steht noch nicht fest. Denn die Gerichte haben lediglich entschieden, dass die Begründung der Bezirksregierung fehlerhaft ist. Diese hatte den externen Bewerber bevorzugt, weil er schon einmal Schulleiter war. Das sei jedoch kein ausreichender Grund für eine Bevorzugung, so die Gerichte.

Die Bezirksregierung muss das Verfahren nun wiederholen. Alle Beteiligten hoffen, dass es schnell ein Ergebnis gibt.

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Als gebürtige Vredenerin habe ich mich aus Liebe zur Region ganz bewusst für den Job als Lokaljournalistin in meiner Heimat entschieden. Mein Herz schlägt für die Geschichten der Menschen vor Ort. Ich möchte informieren, unterhalten und überraschen.
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Victoria Garwer