Spannend und ergreifend

12.07.2007, 19:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vreden Anna-Lena Siehoff "Das Buch hat mir gefallen, weil es so realistisch geschrieben ist und man sich dadurch gut in die Hauptfigur hinein versetzen kann", erzählt (Foto, 15), über den Roman "Asche fällt wie Schnee" von Jerry Spinelly, den sie im Sommerleseclub der Vredener Bücherei gelesen hat. Anna-Lena berichtet: "In der Geschichte geht es um Mischa, einem jüdischen Jungen, der im Jahr 1933 mit seinen Freunden auf den Straßen Warschaus lebt. Schon bald werden die jüdischen Kinder in ein Ghetto gebracht, in dem die Verhältnisse sehr schlecht sind. Um nicht zu verhungern, stiehlt Mischa mit seiner besten Freundin Janina Essen aus der Stadt. Eines Nachts ist Janinas Vater plötzlich verschwunden. Die Kinder rennen zu den Zügen, mit denen die Juden weggebracht werden. Während Janina von einem Soldaten in den Zug gestoßen wird, gelingt es Mischa zu fliehen. Er versteckt sich und lebt nach dem Krieg in Amerika. Am Ende des Buches erfährt man, dass er Großvater geworden ist und seiner Enkelin den Namen seiner alten Freundin gibt: Janina." Das Buch habe Anna-Lena außerdem gut gefallen, weil es so spannend und ergreifend gewesen sei: "Ich habe schon vier Bücher in den Ferien gelesen, aber dieses ist mit Abstand das beste." rw

Jerry Spinelly: Asche fällt wie Schnee, Verlag Dressler.

Lesen Sie jetzt