Polizei geht beim Stallbrand in Ellewick von Brandstiftung aus

Feuerwehr Vreden

Nach dem Großbrand in Ellewick, bei dem 44 Rinder und ein Esel gestorben sind, geht die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Es werden Zeugen für die Tatzeit am Montagabend gesucht.

Vreden

, 07.04.2020, 17:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Polizei geht bei dem Großbrand in Ellewick von Brandstiftung aus.

Die Polizei geht bei dem Großbrand in Ellewick von Brandstiftung aus. © Bernd Schlusemann

Die Polizei geht beim Stallbrand in Ellewick von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Das teilt die Polizei am Dienstag in einer Pressemitteilung mit.

Die Ermittler suchen nun Zeugen. Wer am Montag gegen 23.30 Uhr in der Nähe des Brandortes im Außenbereich von Ellewick Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, oder sonstige Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminaldirektion zu melden, Tel. (02861) 9000.

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In der Nacht zu Dienstag war ein Stall- und Lagergebäude in Ellewick komplett ausgebrannt. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort, doch 44 Rinder und ein Esel konnten nicht mehr gerettet werden.

Menschen wurden nicht verletzt. Der Sachschaden wird auf rund 400.000 Euro geschätzt.

Brandserie vom Sommer 2018 immer noch nicht aufgeklärt

Beim Thema Brandstiftung werden viele Vredener hellhörig. Vor fünf Jahren hat bereits ein Brandstifter sein Unwesen in den Vredener Außenbereichen getrieben. Der Täter wurde gefasst und verurteilt.

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Eine weitere Brandserie im Sommer vor zwei Jahren hingegen ist bis heute nicht aufgeklärt. Die zuständige Soko hat sich bereit im vergangenen Jahr aufgelöst, da es keine neuen Hinweise mehr gab.

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