Trotz tragischen Falls nicht mehr Versorgungsbezüge

Klage

VREDEN Vorschrift ist Vorschrift: Weil ihr Mann „versorgungsrechtlich“ zwölf Tage zu früh verstorben ist, erhält die Witwe eines ehemaligen Vredener Stadtangestellten nun fast 200 Euro weniger. Das wurde gestern vor dem Verwaltungsgericht Münster bekannt.

von Von Jörn Hartwich

, 02.11.2009, 19:13 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Vredener Stadtangestellte war im Juni 2006 noch einmal befördert worden, im Mai 2008 jedoch unerwartet verstorben. Bis zu Vollendung der zwei Jahre fehlten ihm genau zwölf Tage. Das heißt: Bei der Berechnung der Hinterbliebenen-Versorgung wurden die Dienstbezüge zugrunde gelegt, die der Vredener vor seiner Beförderung erhalten hat. Ungerecht? Aus Sicht der Witwe allemal. Sie ist überzeugt, dass ihr Mann die Position, die er zuletzt ausgeübt hat, nämlich schon viel länger inne hatte. Vor Gericht spielte das allerdings keine Rolle. Das offizielle Urteil wird zwar erst in einigen Tage gesprochen. Wie der Prozess ausgeht (die Witwe hatte geklagt), hat der zuständige Richter allerdings schon gestern bekannt gegeben: „Die Klage hat keine Aussicht auf Erfolg.“

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