Klinikum Westmünsterland

Vertreter des Klinikums erklären Krankenhaus-Schließung im Vredener Rat

Das Vredener Krankenhaus wird geschlossen und in eine Rehaklinik umgebaut. In einer Sitzung des Rates erklären Vertreter des Unternehmens diesen Schritt. Die Zuschauerzahl ist begrenzt.
Das Krankenhaus in Vreden wird geschlossen und in eine Rehaklinik umgebaut. © Markus Gehring

Vertreter des Klinikums Westmünsterland kommen in die nächste Ratssitzung am Donnerstag, 28. Oktober. Sie werden Stellung nehmen zu den aktuellen Restrukturierungen innerhalb des Klinikverbundes. Diese beinhalten nämlich auch die Schließung des Vredener Krankenhauses.

Direkt nach Bekanntwerden dieser Nachricht hatten die Fraktionsvorsitzenden und die Verwaltung sich darum bemüht, die Vertreter des Unternehmens in eine politische Sitzung einzuladen.

Dafür wurde nun extra eine Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses in eine Ratssitzung umgewandelt. Das hatte laut Pressemitteilung der Stadt die SPD-Fraktion beantragt.

Zuschauer müssen 3G-Regel befolgen

Denn der Haupt- und Finanzausschuss ist quasi ein „verkleinerter Rat“. Die nächste Ratssitzung Ende November ist zeitlich noch relativ weit entfernt. Damit aber auch alle Ratsmitglieder die Informationen zur medizinischen Versorgung in Vreden bekommen, wird der Rat nun am 28. Oktober tagen und die Themen des Ausschusses mitberaten.

Die Sitzung beginnt um 18 Uhr und findet im großen Sitzungssaal des Rathauses statt. Dort ist Platz für 29 Zuschauer. Zutritt haben nach Angaben der Stadt nur Menschen, die entweder vollständig geimpft, genesen oder tagesaktuell negativ auf das Coronavirus getestet sind.