Für die neuen Reha-Einrichtungen in Vreden soll das Krankenhausgebäude erweitert werden. © Klinikum Westmünsterland
Krankenhausschließung in Vreden

Vreden erhält 120 Reha-Plätze für Rheuma- und Orthopädiepatienten

1854 wurde das Krankenhaus in Vreden gegründet. Jetzt verliert es seine letzten Abteilungen. Das Klinikum Westmünsterland will aber in den Bereich der Rehabilitation in Vreden investieren.

Das Klinikum Westmünsterland investiert sieben Millionen Euro am Standort Vreden, um den Bereich der Rehabilitation weiter auszubauen. In Ergänzung der schon bestehenden ambulanten Angebote der chirurgischen Praxis und des Gesundheitszentrums Westmünsterland soll eine stationäre Rehabilitationseinrichtung für orthopädische und rheumatologische Patienten mit etwa 120 Betten eingerichtet werden. Dafür soll das Krankenhaus baulich erweitert werden.

Ambulante Spezialversorgung der Rheumatologie bleibt in Vreden

Geschäftsführer Holger Winter: „Dies wird das bereits bestehende Angebot der ambulanten Rehabilitation ideal ergänzen für jene Bürgerinnen und Bürger, die ohne stationäre Reha-Phase den vollständigen Genesungsprozess nicht durchlaufen können.“

Die Rheumatologie werde mit ihrer neu errichteten ambulanten Spezialversorgung in Vreden verbleiben und am Standort Ahaus

stationäre Betten erhalten.

Pfarrer Christoph Theberath lobte die bisherige Arbeit des Krankenhauses. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich jahrzehntelang für das Wohl der Patientinnen und Patienten starkgemacht.“ Jetzt gelte es, die neuen Perspektiven anzunehmen. Pfarrer Theberath zeigte sich überzeugt davon, dass die neu geschaffenen Strukturen die Patientenversorgung verbessern. „Und das neue Reha-Zentrum kann für Vreden ein echter Wirtschaftsfaktor werden.“

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Stefan Grothues

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