Vredener bauen mehr

Vreden Die Vredener bleiben fleißige Häuslebauer: Im Gegensatz zum allgemeinen Trend sind im vergangenen Jahr im Stadtgebiet sogar mehr Neubauten entstanden als im Vorjahr.

19.01.2009, 18:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Die meisten neuen Häuser wurden im vergangenen Jahr für das Baugebiet Hof Schulze Wissing beantragt - insgesamt wies die Kurve der Neubauten für Vreden wieder nach oben. Bütterhoff</p>

<p>Die meisten neuen Häuser wurden im vergangenen Jahr für das Baugebiet Hof Schulze Wissing beantragt - insgesamt wies die Kurve der Neubauten für Vreden wieder nach oben. Bütterhoff</p>

Das berichtete die Verwaltung jetzt in der vergangenen Sitzung des Bauausschuss.

So konnte die Stadt im vergangenen Jahr für insgesamt 45 Ein- und Zweifamilienhäuser oder Doppelhaushälften entweder eine Baugenehmigung erteilen - das galt für zwölf Vorhaben - oder über den vereinfachten Weg der Freistellung in 33 Fällen grünes Licht für die Errichtung innerhalb eines Baugebietes geben, wenn sich die Planung im Rahmen der dafür geltenden Festsetzungen bewegte. Damit hat sich die Zahl der Wohnbaugenehmigungen für diese Haustypen um drei erhöht. Sie liegt jedoch deutlich unter den Zahlen für 2006 mit 74 und 2005 mit 67 Genehmigungen.

"Mitnahme-Effekt"

Erklärlich sei dies aus den seinerzeit erfolgten gesetzlichen Veränderungen: Wegen des angekündigten Wegfalls der Eigenheimzulage habe sich damals ein gewisser "Mitnahmeeffekt" ergeben, der zu einer verstärkten Zahl von Hausbauten geführt habe.

Gleich geblieben ist das Bild bei den Mehrfamilienhäusern: Im vergangenen Jahr hat die Stadt Vreden den Bau von zwei Häusern mit sechs Wohneinheiten genehmigt. Das Bild vervollständigen acht Industriegebäude, sechs "sonstige Hauptgebäude" und zwölf landwirtschaftliche Gebäude. Daneben gab es 135 Anträge für Erweiterungen sowie Um- und Ausbauten bestehender Häuser - auch dort mehr als im Vorjahr mit 123.

21 Garagengebäude wurden genehmigt, drei Werbeanlagen und schließlich auch 23 Abbruchgenehmigungen erteilt. Wo wurde gebaut? Auch dazu hat die Stadt Informationen: Von den Bauvorhaben für Wohnhäuser entfallen allein zwölf auf das Baugebiet Hof Schulze-Wissing - das entspricht einem Anteil von 38 Prozent.

Baugebiete

Die übrigen Neubaugenehmigungen verteilen sich auf die Baugebiete Tenbusch (acht), Lärchenstraße (fünf), Köckelwicker Esch (drei) und Lünten (eines).

Auf lange Sicht gesehen hat sich der Bauboom allerdings erkennbar etwas abgeschwächt. Beim Blick auf die vergangenen zehn Jahre gab es die meisten Neubauvorhaben in den Jahren 2003 mit 190, 1999 mit 174 und 2002 mit 149. to

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