Wälder dürfen weiterhin nicht betreten werden

Nach Orkan „Friederike“

Bis Ende März dürfen die Wälder in den Naturschutzgebieten Schwattet Gatt, Lüntener Wald/Lüntener Fischteich und im Forstgut Ammeloe nicht betreten werden. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe nennt Gründe für sein strenges Verbot.

Vreden

02.02.2018, 17:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
So wie hier in Großemast, hat Sturmtief Friederike am 18. Januar viele Bäume entwurzelt. Viele Bäume können aber jetzt noch umstürzen, deswegen verbietet der LWL Spaziergänge in seinen Naturschutzgebieten

So wie hier in Großemast, hat Sturmtief Friederike am 18. Januar viele Bäume entwurzelt. Viele Bäume können aber jetzt noch umstürzen, deswegen verbietet der LWL Spaziergänge in seinen Naturschutzgebieten

Die meisten Wanderwege seien nicht begehbar und es bestehe wegen der aufgeweichten Böden die akute Gefahr, dass weitere Bäume umstürzen, betonte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) als Eigentümer am Freitag. Zwar habe der Landesbetrieb Wald und Holz für den Bereich des Regionalforstamtes Münsterland die Waldsperrungen, die nach dem Orkan „Friederike“ nötig geworden waren, aufgehoben. Dennoch bleibt der LWL bei seinem absoluten Betretungsverbot für seine Wälder in Vreden.

Forstfirmen kommen der Arbeit nicht hinterher

Am 18. Januar hatte der Orkan „Friederike“ gewütet. Die Folgen wirken bis heute, wie der LWL betont: Nicht nur bereits vorgeschädigte Bäume können jederzeit umfallen. Angebrochene Baumkronen können auf die Wege fallen.

“Wegen der durch den Orkan hervorgerufenen Auslastung der Forstfirmen sowie der Größe der Waldgebiete kann mit einer zügigen Beseitigung aller Gefahren nicht gerechnet werden“, begründet der Landschaftsverband sein Verbot. Die Bevölkerung solle die Gefahrenlage im Bereich der Wälder nicht unterschätzen und die Bereiche meiden, wird geraten..

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