Wohnen in der Stadtvilla

Vreden Das städtische Grundstück an der Alstätter Straße hat eine besondere Lage - und diese Besonderheit soll sich auch in der Bauweise widerspiegeln. Einen "Stadtvillencharakter" soll das kleine Baugebiet erhalten.

07.01.2009, 18:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Seit einigen Jahren liegt das Grundstück zwischen Alstätter Straße, Hooge Feld, Bänkstegge und Lüntener Stegge brach - zur Freude auch dieser beiden jungen Vredener, die sich mit dem Schlitten austoben können. Bald aber haben Bauwillige dort die Möglichkeit zu bauen - ein Mehrfamilienhaus, eine Stadtvilla oder auch ein Wohn- und Geschäftshaus.  Rolvering</p>

<p>Seit einigen Jahren liegt das Grundstück zwischen Alstätter Straße, Hooge Feld, Bänkstegge und Lüntener Stegge brach - zur Freude auch dieser beiden jungen Vredener, die sich mit dem Schlitten austoben können. Bald aber haben Bauwillige dort die Möglichkeit zu bauen - ein Mehrfamilienhaus, eine Stadtvilla oder auch ein Wohn- und Geschäftshaus. Rolvering</p>

Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss befasste sich jüngst mit dem Bebauungsplanvorentwurf, den Diplom-Ingenieurin Diana Niestegge von der Stadtverwaltung vorstellte. Eine verdichtete, qualitativ hochwertige innerstädtische Bebauung war als Ziel zuvor von der Kommunalpolitik vorgegeben worden. Nachdem die Pläne ad acta gelegt werden mussten, das Grundstück "in einem Guss" von einem Investoren-Architektenduo bebauen zu lassen, hatte die Stadtverwaltung sich eng an den Investorenentwurf gehalten, der seinerzeit im durchgeführten Wettbewerb die größte Zustimmung im Rat hatte erzielen können. Bauen können soll dort nun jeder interessierte Investor, ob einzelne oder mehrere Gebäude.

So solle die Bebauung entlang der Alstätter Straße durch eine recht nah an die Straße rückende Häuserzeile fortgesetzt werden, um den Charakter der Straße zu erhalten, so Niestegge. Eine zweite Häuserzeile solle über eine Stichstraße von der Lüntener Stegge her erschlossen werden. Über diese Stichstraße sollten auch Stellplätze und Carports der Häuser an der Alstätter Straße erreichbar werden.

Ein Mehrfamilienhaus

Weiter schlägt die Stadtverwaltung vor, die vorhandenen Mehrfamilienhäuser an der Bänkstegge durch ein weiteres Mehrfamilienhaus im Norden der Fläche zu ergänzen und am Kreuzungsbereich der Alstätter Straße/ Lüntener Stegge/Stichstraße ein Wohn- und Geschäftshaus als repräsentativen Kopfbau entstehen zu lassen.

Damit der gewünschte "Stadtvillencharakter" an der Alstätter Straße entsteht, soll dort zwingend Zweigeschossigkeit vorgeschrieben werden, ferner Trauf- und Firsthöhen als Mindest- und Höchstmaß sowie ein Walmdach mit geringer Neigung. Damit geht die Stadt neue Wege: Es gelte, wegen der Gestaltungsvorgaben private Verträge mit den Investoren zu schließen. Doch die Bauwilligen erhielten eben wegen der engen Festsetzungen letztlich eine höhere Grundqualität ihrer Immobilie, betonte Fachbereichsleiter Joachim Hartmann im Gespräch mit der Münsterland Zeitung.

Es sei geplant, in der ersten Jahreshälfte mit dem Straßenbau zu beginnen. ewa

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