Zum Wohle des Kindes

Vreden "Durch die gemeinsame Arbeit im InCa-Projekt bieten SKF, der Tagesmütterverein und die beiden Kindertageseinrichtungen St. Georg und St. Felicitas in Kooperation eine qualifizierte und persönliche Beratung zum Wohle des Kindes und der Familie an" - eine positive Bilanz zog Ruth Bok, Leiterin der Kita St. Georg zum Abschluss.

13.06.2008, 18:01 Uhr / Lesedauer: 2 min

<p>Zogen gemeinsam Bilanz: Angelika Frintrop (Tageseinrichtung St. Felicitas), Lilo Unger (Sozialdienst Katholischer Frauen, SKF), Ruth Bok (Tageseinrichtung St. Georg), Waltraud Ostendarp-Deggerich (Vorsitzende des Tagesmüttervereines-Vreden,Stadtlohn, Südlohn, Oeding), hinten Anne Ruhe und Dr. Bernhard Hülsken vom Diözesan-Caritasverband Münster.  Rolvering</p>

<p>Zogen gemeinsam Bilanz: Angelika Frintrop (Tageseinrichtung St. Felicitas), Lilo Unger (Sozialdienst Katholischer Frauen, SKF), Ruth Bok (Tageseinrichtung St. Georg), Waltraud Ostendarp-Deggerich (Vorsitzende des Tagesmüttervereines-Vreden,Stadtlohn, Südlohn, Oeding), hinten Anne Ruhe und Dr. Bernhard Hülsken vom Diözesan-Caritasverband Münster. Rolvering</p>

Die Begrüßung der am Projekt beteiligten Vredener Institutionen, der Kirchengemeinde St. Georg, sowie Ria Sönnekes vom Kirchenvorstand St. Georg, Dr. Christoph Holtwisch als Beigeordneter der Stadt Vreden, Beate Wittenbrink vom Jugendamt des Kreises Borken und der beiden Projektbegleiter vom Diözesan-Caritasverband Münster, Dr. Bernhard Hülsken und Anne Ruhe übernahm am Mittwochabend im Pfarrheim St. Georg Dechant Guido Wachtel.

"Durch gegenseitige Hilfe und Unterstützung konnten die Wege miteinander entwickelt werden", freute sich der Dechant. Dr. Bernhard Hülsken und Anne Ruhe erklärten, die Verantwortlichen aus Vreden hätten hohes Engagement gezeigt und mit viel Kreativität eine gute Projektidee entwickelt als wichtigen Baustein auf dem Weg zum Familienzentrum. Ein Film bot anschließend Einblicke in "bewegte Impressionen" der vier InCa-Standorte.

Positive Auswirkungen

"Die Entwicklung eines Verbundsystems von Tageseinrichtungen für Kinder, der Erziehungsberatung und einer Tagespflegestellenvermittlung zur Umsetzung eines bedarfsgerechten Angebotes im Bereich der Tagesbetreuung war unser Ziel", blickte Ruth Bok zurück. Mehr als 30 Treffen der Kooperationspartner, Workshops mit Professor Lenz in Münster, die Vorstellung des Vredener Projektes vor dem Caritas-Bundesverband und gemeinsame Aktivitäten der Kooperationspartner für Familien und Kinder standen während der rund dreijährigen Projektzeit im Vordergrund. Lilo Unger und Waltraud Ostendarp-Deggerich hoben in ihren Ansprachen ebenso wie Ruth Bok die positiven Auswirkungen des InCa-Projektes für alle vier Institutionen hervor.

"Die Verlässlichkeit der Kinderbetreuung - zu flexiblen Betreuungszeiten, die Beratung- und Entscheidungshilfen für die Wahl der Betreuung in der Tageseinrichtung oder bei einer Tagesmutter und die Unterstützung der Kindesentwicklung stehen jetzt und zukünftig im Vordergrund der Zusammenarbeit unserer Institutionen", betonten Ruth Bok, Lilo Unger und Waltraud Ostendarp-Deggerich bei der Abschlussveranstaltung.

Vier Projektorte

"InCa" steht für "integrierte Kinder-, Jugend- und Familienhilfe der Caritas in der Diözese Münster. Vreden wurde neben Münster, Recklinghausen und Geldern als einer von vier Standorten ausgesucht, in der das Projekt, das von der Stiftung des Landes NRW für Wohlfahrtspflege finanziert wird, vom 1. Juli 2005 bis zum 30. Juni 2008 durchgeführt wird. rol

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