Deniz Sönmez war beim Werner SC am Sonntag der absolute Matchwinner. © Johanna Wiening
Fußball

Deniz Sönmez wird beim Werner SC durch seine Freistöße zum Matchwinner

Zwei Mal erzielte Deniz Sönmez, Spieler des Werner SC, am Sonntag aus gleicher Position Freistoßtore. Dabei wurden seine Standardqualitäten erst vor wenigen Wochen entdeckt.

Mit 3:2 besiegte Fußball-Landesligist Werner SC am Wochenende die SG Bockum-Hövel. Beim verdienten, aber umkämpften Sieg gab es einen ganz eindeutigen Matchwinner – Deniz Sönmez. Dabei war der defensive Mittelfeldspieler erst in der 68. Minute eingewechselt worden.

Doch dann überzeugte er mit einem ungeahnten Talent, das er zumindest in den Pflichtspielen bisher in dieser Form noch nie auf den Rasen gebracht wurde. Gleich zwei Mal traf er aus 17 Metern einen Freistoß unhaltbar in das Tor der SG. Damit krönte er sich zum Freistoßkönig und Matchwinner am Sim-Jü-Wochenende.

Die Freistoßqualitäten von Deniz Sönmez wurden neu entdeckt

Dass Sönmez diese Qualitäten hat, ist in der Mannschaft des WSC erst vor wenigen Wochen so richtig klar geworden. „Das hat eigentlich beim Spiel in Altenberge angefangen“, berichtet der junge Spieler selbst. „Da habe ich beim Aufwärmen mal einen gemacht und dann hat Joel (Simon, Co-Trainer des Werner SC, Anm. d. Red.) mich gefragt, ob ich nicht einfach mal im Spiel auch Freistöße schießen möchte.“

Gegen Altenberge funktionierte das allerdings nicht mehr – Sönmez bekam keine Möglichkeit, seine Standardqualitäten zu beweisen. „Lars (Müller, Trainer des Werner SC, Anm. d. Red.) hatte noch in der Kabine gesagt, dass ich den nächsten Freistoß schießen soll“, berichtet Sönmez. „Dann kam aber in dem Spiel gar keiner mehr und ich musste noch abwarten.“

Gegen die SG Bockum-Hövel nutzte Deniz Sönmez seine Chance

In den folgenden drei Spielen saß Sönmez einmal 90 Minuten auf der Bank, zwei weitere Partien verpasste er dazu urlaubsbedingt. Als er dann gegen Bockum-Hövel am Sonntag in der 68. Minute eingewechselt wurde, wollte er die Möglichkeit auch nutzen – und tat das absolut erfolgreich.

Doch bevor Sönmez überhaupt zum Freistoß ansetzen konnte, musste er sich erstmal den Ball sichern. „Mirac (Kavakbasi, Anm. d. Red.) wollte den ersten auch unbedingt haben“, berichtet Deniz Sönmez über seine beiden Standards. „Ich habe dann aber gesagt: Nein, nein, ich mach den schon rein. Das hat ja auch geklappt. Den Zweiten haben die Jungs mir dann automatisch überlassen.“ Und auch der fand den direkten Weg ins Bockum-Höveler Tor.

Über seine beiden Tore freute sich der 18-Jährige extrem und wurde auch nachher in der Kabine gefeiert. „Das war schon richtig geil, solche Tore zu machen. Das macht einfach Spaß“, sagt Deniz Sönmez. „Ich werde bestimmt auch in den kommenden Spielen noch den einen oder anderen Freistoß schießen.“ Die kommenden Gegner dürften also gewarnt sein vor den Freistoßqualitäten von Deniz Sönmez.

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening