Der SV Herbern hat aktuell viel mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. © Verena Schafflick
Fußball

Ein Langzeitverletzter kommt beim SV Herbern zurück: „Ich will so schnell es geht helfen“

Der SV Herbern hat bekanntermaßen seit Wochen mit vielen Verletzungsproblemen zu kämpfen. Ein Spieler, der jetzt lange raus war, könnte nun aber schon Sonntag wieder einsatzbereit sein.

Es ist derzeit nicht einfach beim SV Herbern. Immer wieder hat der Landesligist mit Verletzungsproblemen zu tun. Zwei Wochen in Folge kann Trainer Benjamin Siegert nur selten die gleiche Elf auf den Platz stellen. Nun könnte aber ein Spieler zurückkommen.

Die Rede ist von Fynn Rottmann. Der Neuzugang, der erst in diesem Sommer vom FC Gievenbeck an die Werner Straße kam, fehlt seiner Mannschaft nun schon ziemlich lange. Beim Spiel gegen den SC Münster wurde der 20-Jährige verletzt ausgewechselt – Probleme hatte er aber schon vorher.

Fynn Rottmann musste seiner Mannschaft zuletzt lange von der Bank aus zuschauen.
Fynn Rottmann musste seiner Mannschaft zuletzt lange von der Bank aus zuschauen. © Johanna Wiening © Johanna Wiening

„Das hat sich ja lange hingezogen. Ich hatte immer wieder Probleme mit verschiedenen Sachen“, sagt Fynn Rottmann selbst. „Zuletzt war es jetzt eine Schleimbeutelentzündung im Knie, die war das Hauptproblem. Aber ich hatte es auch immer wieder mit dem Rücken, dem Oberschenkel und sowas – das ist alles irgendwie verbunden.“

Seit etwa drei Wochen ist Fynn Rottmann nun aber wieder auf dem Platz – wenn auch bis zuletzt noch nicht im Mannschaftstraining. „Ich habe dann immer meine Runden am Platz gedreht und auch zuhause was gemacht“, berichtet er. „Dazu kommt dann noch der Physio – es geht also langsam alles in die richtige Richtung.

Auch bezogen auf die Schmerzen ist Rottmann guter Dinge. „Ich bin jetzt schon länger schmerzfrei – gottseidank“, berichtet er. „Noch läuft natürlich nicht alles rund, aber das wird jetzt dann auch mit der Zeit kommen.

In dieser Woche ist Rottmann auch wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Ob es nun auch schon für das Spiel am Wochenende reicht, wird sich noch zeigen. „Ich hoffe einfach, dass alles reibungslos funktioniert“, sagt er. „Dann kann ich der Mannschaft vielleicht am Wochenende schon helfen.“

Auch sein Trainer Benjamin Siegert ist guter Dinge. „Er kann schon viel mitmachen im Training und ist da auch schmerzfrei“, sagt der Coach. „Wir wollen ihn aber langsam wieder aufbauen. Vielleicht setzen wir ihn Sonntag auf die Bank oder wir warten noch eine Woche – mal schauen.“


Am Sonntag geht es für den SV Herbern gegen den TuS Wiescherhöfen, die vermeintlich schwächste Mannschaft der Landesliga. Ganz einfach sieht Benjamin Siegert die Aufgabe trotzdem nicht: „Wiescherhöfen hat 18, 20 fitte Spieler, wir zwölf. Ganz einfach wird das sicher nicht. Aber wir gehen als Favorit in die Partie und wollen endlich die drei Punkte holen.“

Auch Fynn Rottmann hofft, dass der Knoten gegen den vermeintlich so schwachen TuS Wiescherhöfen endlich platzt. „Irgendwann muss es ja so weit sein“, sagt er. „Wir arbeiten als Mannschaft daran, dass wir am Sonntag endlich die drei Punkte holen können.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening