Eintracht Wernes Neuzugang Alper Lafci freut sich auf ein Ligaspiel ganz besonders

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Eintracht Werne hat einen weiteren Neuzugang verpflichtet. © Jura Weitzel
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In diesem Sommer hat sich bei Eintracht Werne einiges getan. Der A-Ligist hat elf neue Spieler geholt. Sie sollen für einen breiteren Kader sorgen und die Mannschaft verjüngen, sodass die Evenkämper oben angreifen können. Einer der Neuen ist Alper Lafci.

Ein halbes Jahr schnürte der junge Fußballer für die Hammer SpVg II die Fußballschuhe, mit der er am Ende der vergangenen Spielzeit aus der Bezirksliga abgestiegen ist. Zuvor war er unter anderem für die SG Bockum-Hövel in der Landesliga unterwegs.

Nun zieht es Lapci zu Eintracht Werne. „Ich wollte nicht mehr in der Bezirks- oder Landesliga Fußball spielen, weil ich einen Gang zurückschalten wollte“, begründet er seine Entscheidung. „Ich fange jetzt ein duales Studium an, darauf liegt erstmal mein Fokus.“

Das habe auch Aykut Kocabas, der Trainer von Eintracht Werne, mitbekommen. „Ich kenne Aykut schon ein bisschen länger“, erzählt Alper Lafci. „Als er dann von meinem Studium gehört hat, ist er auf mich zugekommen und wir haben uns zusammengesetzt.“ Offensichtlich mit Erfolg.

Den Rest der Mannschaft kannte Lafci nicht, bevor er in den Dahl kam. „Der erste Eindruck ist aber auf jeden Fall sehr gut“, sagt er. „Die Jungs haben mich gut aufgenommen, ich fühle mich wohl.“

Eine erste Duftmarke konnte Alper Lafci auch bereits setzen. Beim Test gegen den SV Neubeckum II erzielte er im ersten Spiel den ersten Treffer. „Das war natürlich ein guter Start“, sagt er. „Aber ich fand vor allem, dass es ein guter Start von der gesamten Mannschaft war.“

Was man spürt: Alper Lafci ist heiß auf den Ligastart. Und er freut sich natürlich besonders auf eine Partie. „Es ist schon ein besonderes Spiel, wenn wir gegen die Hammer SpVg II spielen“, sagt er. „Ich hab richtig Bock auf die Saison generell, aber auf das Spiel natürlich besonders.“

Angesprochen auf die Saison nimmt auch Lafci das Wort Aufstieg nicht in den Mund. Dennoch sagt er vielversprechend: „Wir haben eine sehr gute Mannschaft und wollen natürlich unsere hohen Ziele auch erreichen. Es wäre gut, wenn wir oben mitspielen könnten.“