Colin Lachowicz (l.) und der Werner SC verloren beim TuS Altenberge mit 0:2. © Matthias Kerk
Fußball

Es bleibt dabei: In Altenberge gibt es für den Werner SC nichts zu holen

Für Fußball-Landesligst Werner SC ist die Fahrt nach Altenberge nie von Erfolg gekrönt. Auch Am Sonntag kamen die Werner ohne Punkte vom Auswärtsspiel gegen den TuS Altenberge zurück.

Es soll einfach nicht sein: Der Werner SC schafft es auch im vierten Anlauf nicht beim TuS Altenberge zu gewinnen. Mit 0:2 (0:1) verlor die Mannschaft um Trainer Lars Müller. Für den Coach geht die Niederlage auch in Ordnung.

„Wir kommen eigentlich ganz gut rein. Die ersten 20 Minuten waren wir spielbestimmend. Danach ist das Spiel gekippt“, analysierte Müller die Partie. Werne ließ den Gastgebern zu viele Räume. Altenberge war spielerisch stark und nutzte diese Räume auch aus.

Dennoch hätte das erste Gegentor verhindert werden können: Mit einem schnellen Angriff setzten die Altenberger den WSC unter Druck, die Defensive konnte die Situation eigentlich schon klären. Doch dann kommt der Ball nochmal in den Sechszehner. „Dann stellen wir uns etwas blöd an und plötzlich steht es 0:1“, kritisiert Müller.

Danach hatte der Werner SC aber auch die Chance auf den Ausgleich. Doch wie in der vergangenen Woche zeigte der WSC einige Schwächen im Abschluss. „Wir hatten im ersten Durchgang zweimal durch Daniel Durkalic und Collin Lachowicz gute Torchancen“, berichtet Müller.

„Unsauber und inkonsequent“

Im zweiten Durchgang blieb der WSC seiner schwachen Linie treu. „Altenberge hatte viel zu große Räume in denen sie kombinieren konnten. Wir spielen viel zu unsauber und inkonsequent“, ärgerte sich Müller. Pech hatte der WSC als ein Schuss von Lachowicz glänzend vom Altenberger Torhüter Valentin Schulz pariert.

„Gegen Ende haben wir alles nochmal nach vorne geworfen“, berichtet Müller. Dadurch ergaben sich noch größere Räume für Altenberge – und die nutzten die Gastgeber.

Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung schaltete der TuS schneller um und konterte den WSC. Ein Ball wurde von außen auf den zweiten Pfosten geschlagen. Dort stand Malte Greshake frei und musste nur noch den Fuß hinhalten (80.). Mit dem 0:2 war auch der Glauben des Werner SC gebrochen.

Altenberge bleibt ein Ort ohne Erfolg für den WSC: „Am Ende muss man auch anerkennen, dass der Sieg verdient war. Wir haben kein gutes Spiel gemacht und waren viel zu unorganisiert. Altenberge hat sich den Sieg verdient. Sie waren spielerisch auch besser“, erklärte Müller.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter

Corona-Newsletter

Alle wichtigen Informationen, die Sie zum Leben in der Corona-Pandemie benötigen, sammeln wir für Sie im kostenlosen Corona-Newsletter. Jetzt abonnieren!

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.