Die Schuhe einer wahren Lüner Stürmerlegende braucht dieser nur noch für die Alten Herren. © Jens Lukas
Lockdown

Inzidenz über 100 im Kreis Unna: Dürfen die Kinder trotzdem weiter Fußball spielen?

Erst durften sie, dann nicht und jetzt doch: Die Jugendfußballer dürfen auch bei einer Inzidenz über 100 weiter Fußball spielen. Dennoch gibt es neue Einschränkungen. Was heißt das für den Kreis Unna?

Eigentlich war die Enttäuschung in der vergangenen Woche bei den Jugendfußballern schon wieder groß. Nachdem die Kinder bis 14 Jahren zwei Wochen wieder nahezu normal trainieren konnten, hieß es nach der Bund-Länder-Konferenz am Montag schnell: Das Training wird aufgrund der steigenden Inzidenzzahlen wieder eingestellt.

Doch nun ist klar: Diese Regelung soll es nicht geben. Die Kinder dürfen unabhängig von Inzidenzwert weiter trainieren – draußen, auf den Vereinsanlagen und mit maximal bis zu 20 Kindern. Natürlich müssen auch weiterhin die Hygienemaßnahmen eingehalten werden.

Von der Inzidenz hängt die Anzahl der Spieler ab

Eine Einschränkung gibt es allerdings doch. Wenn in einem Kreis die Inzidenz über 100 steigt und drei Tage über dieser Grenze bleibt, dürfen nicht mehr 20, sondern nur noch zehn Kinder gemeinsam trainieren – vorausgesetzt, die Stadt und die Vereine lassen die Anlagen geöffnet.

Diese Inzidenz von über 100 hat am Sonntag auch der Kreis Unna erreicht – der Wert lag am Sonntag bei 101,5. Für die Jugendfußballer bedeutet das nun: Erstmal darf ganz normal weiter trainiert werden. Sollte die Inzidenz aber auch am Montag und Dienstag noch bei über 100 bleiben, dürften die Vereine nur noch zehn Kinder mit maximal zwei Trainern auf den Platz lassen.

In den meisten Städten und Kreisen in NRW liegen die Werte schon eine ganze Weile über 100. Nur wenige Kreise liegen am Sonntag noch unter 100, wie beispielsweise Coesfeld, Münster oder aktuell auch Hamm. Wie die verschiedenen Städte und Vereine mit den neuen Regelungen umgehen, bleibt abzuwarten.

Über die Autorin
Redakteurin
Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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