Philipp Dubicki stand nur im ersten Saisonspiel für den SV Herbern auf dem Platz. © Johanna Wiening
Fußball: Landesliga

Philipp Dubicki vom SV Herbern hat Neuigkeiten zu seiner langwierigen Verletzung

Seit rund sieben Monaten hat Philipp Dubicki mit langwierigen Verletzungsproblemen zu kämpfen und war sogar bei diversen Ärzten. Nun gibt es Neuigkeiten.

Dass die vergangenen sieben Monate für Philipp Dubicki, Kapitän des SV Herbern, alles andere als einfach waren, daraus macht auch er selbst keinen Hehl. Immer wieder hatte er mit neuen Problemen zu kämpfen, ging von Arzt zu Arzt. Nun gibt es Neuigkeiten.

Denn Philipp Dubicki kann vorsichtig Entwarnung geben. „Seit ungefähr vier Wochen hält mein Bein“, sagt er. Die Erleichterung ist groß – aber es mischt sich auch ein wenig Skepsis hinein. „So richtig sicher bin ich mir erst, wenn ich wieder voll trainieren kann.“

Alles begann am ersten Spieltag des SV Herbern

Doch von vorne: Was war passiert? Im ersten Saisonspiel der mittlerweile annullierten Spielzeit stand der Kapitän noch normal mit seiner Mannschaft auf dem Platz – bis zur 60. Minute. Da wollte er einen Ball am eigenen Strafraum wegschlagen und knickte beim Aufkommen um.

„Am Anfang dachte ich, ich werde nur kurz behandelt und gehe dann wieder aufs Feld“, sagt der Kapitän rückblickend. Doch weit gefehlt: Der Knöchel war angeschwollen, nichts ging mehr. Nach einem Röntgen-Termin gab es die Diagnose: Außenbandriss. Das hieß dann erstmal Pause für den erfahrenen Kapitän des Landesligisten.

Nach drei Wochen durfte er dann wieder mit einem lockeren Lauftraining beginnen. „Das ging auch erstmal ganz gut“, sagt Philipp Dubicki. Doch dann kamen die Schmerzen wieder – dieses Mal an anderer Stelle. Er hatte sich einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen.

„Ich konnte nicht mal Treppen laufen“

„Das war eine ganz ungünstige Stelle“, erinnert sich Philipp Dubicki zurück. Für ihn bedeutete das: erneut fünf Wochen Pause. Als er wieder mit dem Laufen anfangen durfte, war die Saison bereits unterbrochen. Doch die Schmerzen waren immer noch da. „Ich konnte nicht mal Treppen laufen“, sagt der Kapitän zu der damaligen Situation.

Also ging es wieder zum Orthopäden, der dem Herberner Krankengymnastik verschrieb. „Das hat mir aber gar nicht geholfen“, sagt Philipp Dubicki. Also ging es zurück zum Orthopäden, der ihn dieses Mal aber an einen Neurologen überwies. „Da war dann aber alles in Ordnung“, so der Herberner.

Durch Calisthenics will Philipp Dubicki (links) auch auf dem Platz fitter werden, etwa in Zweikämpfen. © Jura Weitzel © Jura Weitzel

Also führte ihn sein nächster Weg zu einem Sportwissenschaftler. „Der hat dann herausgefunden, dass mein Fibulaköpfchen blockiert ist und hat das dann in ein paar Sitzungen wieder gelöst“, erinnert sich Philipp Dubicki. Doch das half nur bedingt: „Ich konnte dann drei Kilometer oder sowas laufen, aber dann war es auch schon wieder vorbei.“

Endlich kam die Erlösung für Philipp Dubicki

Dann hieß es erstmal pausieren. Zwei Monate hielt Philipp Dubicki die Füße still. Und dann kam – endlich – die Erlösung. „Ich konnte ohne Probleme zehn Kilometer laufen, das war natürlich richtig gut für mich“, sagt der erfahrene Kapitän.

Dennoch führte Philipp Dubicki sein nächster Weg erneut zu einem Arzt. „Wir wollten einfach gemeinsam rausfinden, woran das lag“, sagt er. Also ging er beim Arzt aufs Laufband – bis die Schmerzen kamen. „Dann haben wir die Stelle betäubt und ich hatte keine Probleme. So konnten wir sicher gehen, dass die Probleme wirklich daher kommen und nicht vom Rücken oder so“, erklärt Philipp Dubicki die Vorgehensweise.

Aktuell ist der Herberner aber schmerzfrei – und hat auch schon wieder trainiert. „Laufen, Parcours, Schießen, Sprinten geht aktuell alles ganz gut“, sagt der Kapitän. „Aber man muss natürlich sagen: Die Ausdauer ist jetzt einfach komplett weg.“

Untätig war Philipp Dubicki aber in den letzten sieben Monaten nicht. „Ich habe eben andere Schwächen ausgeglichen, andere Körperregionen trainiert. Das, wozu ich in Trainingszeiten nie Zeit hatte“, so der Herberner. „Jetzt beginnt für mich die Vorbereitung vor der Vorbereitung – damit ich dann eben wieder fit bin.“

Über die Autorin
Redakteurin
Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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