Robin Brachhaus ist für seine Gegenspieler schwer zu stoppen. © Michalski
Basketball

Robin Brachhaus unterstützt LippeBaskets-Erste trotz Blessur: „Hat Spaß gemacht vor den Zuschauern“

Robin Brachhaus ist wichtiger Bestandteil der LippeBaskets. Er spielt eigentlich für die zweite Mannschaft in der Oberliga, hat am Wochenende aber trotz kleiner Blessur bei der ersten Mannschaft geholfen.

Robin Brachhaus war bereits als Jugendspieler Bestandteil der ersten Herrenmannschaft in Werne. 2017 trat er dann kürzer und spielt seitdem nur noch für die zweite Mannschaft in der Oberliga. Dort ist er absoluter Leistungsträger und überzeugt auch in der aktuellen Spielzeit. Am Samstag half Brachhaus nach seinem intensiven Spiel mit der zweiten Mannschaft auch noch in der ersten Mannschaft aus und das obwohl er sich bereits zu Beginn des Oberligaspiels leicht verletzte.

In der Partie der zweiten LBW-Mannschaft war Robin Brachhaus seinen Gegenspielern deutlich spielerisch und körperlich überlegen. Dies schlug sich auch auf dem Scoreboard nieder – mit 27 Zählern war er der mit Abstand beste Werfer der LippeBaskets. An der 68:90-Niederlage konnte aber am Ende auch er nichts ändern.

Danach gab es für die Zuschauer eine kleine Überraschung: Bei dem Spiel der ersten Mannschaft stand Brachhaus ebenfalls im Kader und musste nicht lange auf seinen ersten Einsatz warten. Mitte des ersten Spielabschnitts wechselte Henke ihn ein und dort fügte er sich nahtlos ins Werner Spiel ein.

Nach dem Spiel in der 2. Regionalliga war Brachhaus sehr geknickt, besonders die knappe Niederlage bei der ersten Mannschaft schmerzte. Brachhaus sagte nach dem Spiel: „Es hat natürlich wieder Spaß gemacht vor den vielen Zuschauern zu spielen. Das ist ein ganz anderes Gefühl. Meine Leistung ist aber kein Trost für die beiden Niederlagen.“

Leichte Verletzung stoppt Brachhaus nicht

Zu Beginn des Spiels in der Oberliga verletzte sich Brachhaus leicht am Daumen, das hinderte ihn nicht daran sein gewohnt starkes Spiel zu zeigen. Brachhaus erklärt nach der Partie der ersten Mannschaft: „Im zweiten Viertel habe ich mir bei einer Aktion den Daumen verstaucht.“

Am Tag nach den Spielen sagt Brachhaus noch: „Da ich diese Woche Spätdienst habe kann ich sowieso nicht trainieren.“ Lediglich am Montag hätte er trainieren können, sagt aber: „Ich will Stand jetzt kein Risiko eingehen, da nochmal etwas drauf zu bekommen.“

Das spielfreie Wochenende nutzt er nun, um sich vollständig auszukurieren: „Nächste Woche kann ich dann wieder durchstarten im Training“, sagt Robin Brachhaus.

Fokus auf der zweiten Mannschaft

Brachhaus darf noch vier Spiele in der ersten Mannschaft aushelfen, hat den Fokus aber voll auf die zweiten Mannschaft gerichtet: „Die Zweite Mannschaft braucht mich ja auch viel dringender als die Erste. Die sind mit Manni (Anm.. d. Red. Lennart Rupprecht), Louis (Anm.. d. Red. Barkowski) und bald auch Jonah (Anm.. d. Red. Bredt) sehr gut besetzt.“ Falls große Spieler ausfallen, freut er sich aber auszuhelfen. „Wenn mal einer, oder wie jetzt am Wochenende zwei, von den Jungs mal nicht spielen können, kann ich helfen“, sagt Robin Brachhaus.

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