Für Kamil Jablonski begann am 1. Dezember die Vorbereitung auf den kommenden Sommer. © Kamil Jablonski
Fitness

Triathlet Kamil Jablonski über Fitness an Weihnachten: „Man muss nicht sündigen“

Während die meisten Triathleten noch bis Silvester die Füße hochlegen, ist für Kamil Jablonski am 1. Dezember die Vorbereitung auf den kommenden Sommer gestartet.

Seit einem Monat ist die Saison der Triathleten eigentlich vorbei, die letzten Rennen sind gelaufen. Heißt also: Füße hochlegen, oftmals bis Silvester. Doch Kamil Jablonski ist mit dem 1. Dezember in die Vorbereitung gestartet.

Denn der Ultra-Triathlet möchte Anfang Juni bereits seinen ersten Ironman in Hamburg laufen, daher der frühe Vorbereitungsstart. Wobei: So ganz ohne Bewegung lief der vergangene Monat auch für ihn nicht ab. „Ich habe schon trainiert, aber dann eher, wie ich Lust hatte“, erklärt der Lüner, der für die TV Werne Wasserfreunde startet.

Er habe nur etwas gemacht, wenn er wollte. Nach den letzten eineinhalb Jahren ohne Rennen sei es nicht für den Körper, sondern für den Kopf ein anstrengendes Jahr gewesen: Drei Ironmans hat er gemacht, bei einem ist er gestürzt. Eine Woche nach seinem letzten Rennen ist Jablonski dazu noch einen Marathon gelaufen. Die Pause war also mehr als nötig.

Nun beginnt für den Polizisten die Vorbereitung. Sein Trainer hat ihm dafür einen Trainingsplan geschrieben – und der hat es teilweise in sich. Zwei Einheiten hat er normalerweise pro Tag, welche abwechselnd aus Schwimmen, Laufen, Radfahren und Krafttraining bestehen.

Wichtig ist hierbei, dem Körper auch Zeit zur Regeneration zu geben. „Also wenn ich Berg- oder Treppenläufe mache, mache ich nicht am nächsten Tag Krafttraining in den Beinen“, sagt Jablonski. Gerade schwimmen wäre dann eine gute Alternative, da dies für den Körper am wenigsten belastend sei.

Mit Berg- oder Treppenläufen soll Kraft und Technik im Lauftraining aufgebaut werden. Dazu rennt der Triathlet aber nicht stundenlang Berge und Treppen hoch und runter. Viel mehr geht es hier um Intervalle. 45 Sekunden bis maximal zwei Minuten muss er dann Vollgas geben, das ganze 12 bis 20 Mal. „Das ist sehr intensiv, das zieht schon Körner. Die Beine sind danach dicht“, sagt er.

Aber auch Langstreckenläufe stehen auf dem Plan, genauso wie zwei bis drei Stunden Indoor-Radfahren. Hierbei macht Jablonski auch an den Feiertagen keine Ausnahme.

Gleiches gilt auch Essens-mäßig. Auf Fleisch zu verzichten ist für den Vegetarier sowieso kein Problem. Süßigkeiten esse er nicht viel. „Man muss nicht sündigen“, meint der Triathlet. Man könne sich auch mit Gemüse und Kartoffeln den Bauch vollschlagen, ohne dass es etwas ungesundes ist. „Die Menge macht dann den Unterschied“, sagt er.

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
1993 in Werne geboren. Habe Geschichte und Religionswissenschaften an der Ruhr-Uni Bochum studiert. Seitdem ich 15 bin bei Lensing Media: Angefangen in der Lokalredaktion Werne, inzwischen fast nur noch als Freie Mitarbeiterin in der Stadtredaktion Dortmund.
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Verena Schafflick

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