Jussef Saado war im Kreispokal der auffälligste Spieler. © Johanna Wiening
Fußball

Werner SC zieht mit Kantersieg in die dritte Pokalrunde ein

Gegen den B-Ligisten SC Gremmendorf war der Werner SC im Kreispokal haushoher Favorit. Dieser Rolle machte der Landesligist alle Ehre - auch wenn Tore erst später fielen.

Natürlich ging der Werner SC mit einigen Vorschusslorbeeren in die zweite Pokalrunde. In dieser Saison ist der Landesligist noch ungeschlagen. Außerdem ging es für die Werner gegen den SC Gremmendorf – einen B-Ligisten. Die Mannschaft von Lars Müller war also eindeutig in der Favoritenrolle.

Von Beginn an zeigte der Landesligist, dass er nicht ohne Ambitionen nach Gremmendorf gereist war. Viele Spieler, die zuletzt eher auf der Bank saßen, durften dieses Mal in der Startelf ran. Sie machten ihre Sache aber nicht weniger gut.

„Wir hatten von Anfang an viel Tempo in unseren Aktionen und haben das gut gemacht“, sagte auch Trainer Lars Müller. „Wir haben uns in Pokalspielen schon schlechter geschlagen. Ich bin insgesamt also durchaus zufrieden.“

Zuerst aber belohnte sich der Werner SC nicht für seine starken Aktionen. Erst nach einer halben Stunde war es Romish Hamizoda, der den WSC völlig verdient in Führung brachte (30.). Vor der Pause schaffte es die Mannschaft allerdings nicht, für eine noch komfortablere Situation zu sorgen.

Dazu gab es einen Wermutstropfen. Nach 33 Minuten musste Lars Müller bereits wechseln. Ramazan Korkut musste verletzt raus. „Er hatte Probleme mit den Adduktoren“, berichtete der Coach. „Wir hoffen, dass er uns nicht länger fehlt. Es sieht aber nach einer Zerrung aus.“

Für Korkut kam Jussef Saado in die Partie. Und der legte nach dem Seitenwechsel los wie die Feuerwehr. Schon in der 47. Minute erhöhte er auf 2:0. Auch Colin Lachowicz war gut aufgelegt: Innerhalb von zwei Minuten erhöhte er um zwei Tore auf 4:0 (52., 54.).

Danach spielte sich aber erneut Jussef Saado in den Vordergrund. Und jetzt wurde es bitter für die Gastgeber. Saado erhöhte mit einem lupenreinen Hattrick auf 7:0 (57., 63., 77.). „Er hat es wirklich ordentlich gemacht“, gab sich Lars Müller zwar zurückhaltend, lobte seinen Stürmer aber.

Auch danach blieb der Werner SC die bessere Mannschaft, spielte die Favoritenrolle aus. Der Ehrentreffer für den SC Gremmendorf (79.) machte da am Ende auch nicht mehr viel aus: Der Werner Landesligist siegte völlig verdient mit 7:1.

Bereits am 7. Oktober geht es mit der dritten Runde im Kreispokal weiter. Dann trifft der Werner SC zuhause im Lindert auf den Ligakonkurrenten VfL Senden.

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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening