Dennis Kaminski und der WSC II unterlagen überraschend gegen den SC Gremmendorf. © Johanna Wiening
Fußball

WSC II verliert trotz starker Leistung: „Hätten drei Stunden spielen können und kein Tor gemacht“

Eigentlich wollte der Werner SC II gegen den SC Gremmendorf II die Pleite aus der letzten Woche wiedergutmachen. Stattdessen setzte es eine 0:3-Niederlage - und keiner wusste so richtig, wie das kam.

Schon in der vergangenen Woche setzte es für den Werner SC II überraschend die erste Pleite der Saison. Am Sonntag sollte diese nun mit einem Sieg in Vergessenheit geraten. Das klappte aber ganz und gar nicht – die Werner verloren erneut überraschend mit 0:3 gegen den SC Gremmendorf.

Eigentlich ging es für den WSC II gut los. Von Anfang an spielte sich die Mannschaft von Spielertrainer Marc Schwerbrock ein deutliches Chancenplus heraus. Das Team war oft vor dem Gremmendorfer Tor, hätte in Person von Mondrian Runde, Dennis Kaminski und Schwerbrock selbst schon in den ersten 20 Minuten in Führung gehen müssen. Das klappte aber nicht.

Beim 1:0 für Gremmendorf hatte der WSC II ein Handspiel gesehen. „Ein Gremmendorfer nimmt den Ball mit der Hand mit und spielt ihn so seinem Mitspieler in den Lauf“, erklärt Marc Schwerbrock. Daraus entstand dann überraschend das 0:1 (36.).

Auch danach war der WSC II weiter die bessere Mannschaft, konnte die Überlegenheit aber nicht mit einem Torerfolg krönen. Ganz anders die Gremmendorfer: In der 42. Minute erzielten die Hausherren das 2:0 aus höchst abseitsverdächtiger Position.

Ein bitterer 0:2-Rückstand, mit dem der WSC II in die Pause ging. „Das war ganz bitter, es könnte 3:0 für uns stehen, stattdessen steht es 2:0 für die anderen“, so Schwerbrock. „Aber wir waren uns eigentlich sicher, dass wir das noch drehen können.“

Dazu kam es aber nicht. Zwar hatte der Werner SC II wieder eine Vielzahl an Chancen, die Gremmendorfer keine – dennoch erzielten wieder die Gastgeber den Treffer. Bei einer Ecke trifft ein Spieler des SC den zweiten Ball und schiebt ihn vorbei an Oliver Holm zum 3:0 ins Tor (58.).

„Wir hätten heute wohl drei Stunden spielen können und kein Tor gemacht“, zeigte sich Marc Schwerbrock nach der Partie enttäuscht. „Wir sind natürlich überhaupt nicht zufrieden.“

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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening