Die Inzidenzen bei den Schülern im Kreis Unna steigen weiter und weiter an und das seit Wochen. © Symbolbild picture alliance/dpa
Coronavirus

10- bis 14-Jährige: Über 100 Neuinfektionen binnen 7 Tagen im Kreis Unna

An 47 Schulen im Kreis Unna und an 13 Kitas gibt es derzeit Coronafälle. Besonders betroffen ist weiterhin die Gruppe der 10- bis 14-Jährigen im Kreis. Die Inzidenz steigt in dieser Altersgruppe exponentiell.

Im Kreis Unna stecken sich mittlerweile über 100 10- bis 14-Jährige wöchentlich mit dem Coronavirus an. Das geht aus den neuesten Zahlen des Landeszentrums für Gesundheit in Bochum (LZG) hervor. So meldete das LZG für den zurückliegenden Samstag (20. November) 101 Neuinfektionen binnen 7 Tagen. Noch vor etwas mehr als 2 Wochen waren es in dieser Altersgruppe 32 (5. November). Dieser Anstieg hat zur Folge, dass die 7-Tages-Inzidenz in dieser Altersgruppe nur binnen 3 Tagen um 124,7 Punkte auf den Wert von 572,5 gestiegen ist.

47 Schulen im Kreis und 13 Kitas von Coronafällen betroffen

Um 74,6 Punkte ist die Inzidenz der 5- bis 9-Jährigen binnen 3 Tagen angestiegen – auf derzeit 425,0 (Stand 20./21. November). Hier haben sich nachweislich 74 Schülerinnen und Schüler binnen 7 Tagen mit dem Coronavirus infiziert. Auch die am drittstärksten betroffene Gruppe im Kreis Unna liegt in der Altersgruppe der Kinder und Jugendlichen: Die 7-Tages-Inzidenz bei den 15- bis 19-Jährigen liegt aktuell bei 334,4 mit 63 Neuinfektionen binnen 7 Tagen in der Gruppe.

Aktuell sind 43 Schulen im Kreis Unna von Coronafällen betroffen: 17 Schulen sind es mit 47 Fällen und 100 zusätzlichen Quarantänen in Lünen, darauf folgen Unna mit 8 Schulen, 15 Fällen und einer Extra-Quarantäne. In Werne sind derzeit 3 Schulen mit 6 Fällen und 7 zusätzlichen Quarantänen betroffen. Bei den Kitas im Kreis sind 13 betroffen.

Über die Autorin
Redakteurin
Gebürtige Münsterländerin, seit April 2018 Redakteurin bei den Ruhr Nachrichten, von 2016 bis 2018 Volontärin bei Lensing Media. Studierte Sprachwissenschaften, Politik und Journalistik an der TU Dortmund und Entwicklungspolitik an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt arbeitete sie beim Online-Magazin Digital Development Debates.
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Eva-Maria Spiller

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