18-jähriger Werner trägt keine Maske im Zug und greift Polizisten an

Im Dortmunder Hauptbahnhof

Weil ein Maskenverweigerer nicht auf die Aufforderung einer Eurobahn-Mitarbeiterin hörte, wurde er auf die Polizeiwache gebracht und musste dort nach einem Angriff mit Pfefferspray gestoppt werden.

Werne

, 12.08.2020, 13:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weil ein 18-jähriger Werne im Zug keine Maske trug, musste die Polizei kommen.

Weil ein 18-jähriger Werne im Zug keine Maske trug, musste die Polizei kommen. © Symbolbild dpa

Ein 18-jähriger Maskenverweigerer aus Werne hat am Dienstag (11.8.) erst eine Mitarbeiterin der Eurobahn beleidigt und anschließend einen Bundespolizisten angegriffen. Gegen 14 Uhr wurde die Bundespolizei zur RB 50 im Dortmunder Hauptbahnhof gerufen. Dort soll der junge Werner den Zug ohne erforderlichen Mund-Nasen-Schutz genutzt haben.

Als er sich trotz Aufforderung der Mitarbeiterin vehement weigerte, einen solchen aufzusetzen und die 62-Jährige laut ihrer Aussage zudem beleidigte, informierte diese die Bundespolizei.

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Zur Feststellung der Identität wurde der 18-Jährige zur Bundespolizeiwache gebracht. Dort griff er einen Bundespolizisten an und leistete dermaßen Widerstand, dass Pfefferspray gegen ihn eingesetzt werden musste.

Da er sich nicht beruhigen wollte, blieb der Maskenverweigerer aus Werne vorerst im Gewahrsam der Bundespolizei, aus dem er später wieder entlassen wurde. Gegen den 18-Jährigen leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ein.

Ein Bußgeld wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht muss er aber nicht zahlen. Erst seit Mittwoch (12.8.) gilt das in Bussen, Bahnen und Zügen in Nordrhein-Westfalen als Ordnungswidrigkeit und wird mit 150 Euro bestraft.

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