18 neue Mietwohnungen in Werne statt Leenders-Haus: Das sind die genauen Pläne

rnImmobilien in Werne

Die wunderschöne Immobilie der Familie Leenders ist verkauft. Auf dem großen Grundstück sollen 18 Mietwohnungen in drei Gebäudekomplexen entstehen. So sehen die genauen Pläne aus:

Werne

, 29.11.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die bekannte Werner Unternehmer-Familie Leenders hat ihre schöne Immobilie an der Ecke Brinkhof/Schürenkamp nach eigenem Bekunden vor rund zweieinhalb Monaten verkauft. Neuer Besitzer des Grundstücks ist die Volksbank Kamen-Werne.

Volksbank-Vorstandsmitglied Ralf Schotte bestätigt gegenüber unserer Redaktion die Baupläne: „Leider hat sich für den Erhalt der schönen Immobilie niemand gefunden“, sagt er, „obwohl wir es mehrfach versucht haben“. So habe sich das Geldinstitut dazu entschieden, das Haus abreißen zu lassen.

18 Mietwohnungen auf 1600 Quadratmeter-Grundstück

Stattdessen wolle man auf dem rund 1600 Quadratmeter großen Eckgrundstück drei Mehrfamilienobjekte mit insgesamt 18 Wohnungen hochziehen. Schotte: „Das Ganze ist langfristig als Mietwohnungen geplant.“ In Zeiten niedriger Zinsen sei das eine Möglichkeit für die Volksbank, Geld gewinnbringend anzulegen.

18 neue Mietwohnungen in Werne statt Leenders-Haus: Das sind die genauen Pläne

Das Grundstück (hier der Blick in den Garten), auf dem 18 neue Mietwohnungen entstehen sollen, ist 1600 Quadratmeter groß. © Jörg Heckenkamp

Das Geldinstitut hat mittlerweile Erfahrung mit solchen Bauprojekten. Das Vorstandsmitglied verweist auf ein ähnliches Projekt im Herzen von Rünthe, wo ebenfalls nach einem Abriss neue Mietwohnungen entstehen. „Das Projekt ist kurz vor der Fertigstellung“, so Schotte.

Abriss und Neubau voraussichtlich erst im 3. Quartal 2020

Der Abriss und anschließende Neubau auf dem ehemaligen Leenders-Grundstück dürfte aber noch ein gutes Dreivierteljahr auf sich warten lassen. Die Familie Leenders kann dort wohnen bleiben, bis sie in ihr neues Domizil umziehen kann. Ralf Schotte geht von einem Baustart im dritten Quartal des Jahres 2020 aus.

Wie genau die Baukörper aussehen, stehe noch nicht fest. Die Größe der Wohnungen könne er dagegen schon etwas präziser beziffern, so Schotte: „Wahrscheinlich messen die Wohneinheiten zwischen 60 und 90 Quadratmeter, eventuell im Obergeschoss etwas größer.“ Nach heutigem Standard würden die Einheiten mit Aufzügen ausgestattet.

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Die Frage der Pkw-Stellplätze sei noch nicht final geklärt, sagt Ralf Schotte: „Momentan gehen wir vom Bau einer Tiefgarage aus.“ Auch, um den Parkdruck in diesem reinen Wohngebiet nicht zu groß werden zu lassen. Allerdings ist eine Tiefgarage sowohl teuer in der Errichtung als auch später im Unterhalt, den zumeist die Mieter tragen müssen.

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Schotte kann sich daher „eine Mischlösung mit kleinerer Tiefgarage und oberirdischen Stellplätzen vorstellen“. Entschieden sei aber noch nichts. Mit den Nachbarn am Brinkhof habe man mittlerweile Kontakt aufgenommen, um sie über die Veränderungen, die im nächsten Jahr anstehen, zu informieren.

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