50 Jahre für die Kirche: Pater Tobias feiert Goldenes Priesterjubiläum in Werne

Goldenes Priesterjubiläum

50 Jahre im Dienst der Katholischen Kirche: Pater Tobias (80) feiert am Sonntag sein Goldenes Priesterjubiläum in Werne. Jedoch muss die Feier etwas anders ablaufen als geplant.

Werne

von Charlotte Schuster

, 18.09.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Pater Tobias, hier im Garten des Kapuzinerklosters Werne, feiert am Sonntag sein 50-jähriges Priesterjubiläum.

Pater Tobias, hier im Garten des Kapuzinerklosters Werne, feiert am Sonntag sein 50-jähriges Priesterjubiläum. © Charlotte Schuster

Pater Tobias, der schon seit fünf Jahren Priester in Werne ist, wurde im August 1970 zum Priester geweiht. Jetzt - 50 Jahre später - zelebriert er sein Goldenes Priesterjubiläum. Aufgrund von Bauarbeiten wird der Gottesdienst am Sonntag, 20. September, ab 9.30 Uhr nicht in der Kirche des Kapuzinerklosters, sondern in der St.-Christophorus-Kirche in Werne stattfinden. Nur etwa 30 Leute werden dabei sein können, wenn Freiherr Pater Romuald den Gottesdienst abhält. Der Chor wird wegen den Corona-Einschränkungen auch nicht singen können.

Pater Tobias erläutert, dass die Feier viel größer geplant gewesen sei. Auch normal gratulieren können die Leute ihm zu seinem Priesterjubiläum nicht. Das sei zwar sehr schade, aber er habe trotzdem allen Grund dazu seine Dankbarkeit auszudrücken. Pater Tobias ist dankbar, dass er es soweit geschafft hat und dass er gesund ist. Nach dem Dankesgottesdienst erfolgt ein Sektempfang und ein Mittagsmahl im Kloster, um sein 50-jähriges Jubiläum noch gebürtig zu feiern.

Goldenes Priesterjubiläum in der Weihekirche St. Margareta

Pater Tobias hat sein Goldenes Priesterjubiläum bereits Anfang August in der Weihekirche St. Margareta in Laudenbach/ Württ zelebriert. Dort befindet sich nämlich seine Heimatkirche, in der er vor 50 Jahren geweiht wurde. Gefeiert wurde sein Jubiläum auch dort im kleinen Kreis mit einem Gottesdienst, einem Sektempfang und einem Mittagsmahl. Gleichzeitig war es für ihn aber auch ein Familientreffen, da sehr viele aus seinem Verwandtenkreis dabei waren.

Pater Tobias blickt auf eine bewegende Zeit zurück

Pater Tobias ist sehr dankbar für die 50 Jahre, die er jetzt schon Priester ist. Hätte er nochmal die Wahl, würde er sich wieder für den Beruf als Priester entscheiden, erzählt er. Er war schon immer gerne mit seinen Brüdern in einer Gemeinschaft. Früher fiel es ihm noch schwer, alle fünf Jahre in ein anderes Kloster versetzt zu werden. Mittlerweile sieht er das etwas anders.

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„Man lernt immer etwas Neues kennen und hängt nicht nur am Alten fest“, sagt der Priester. Es hat sich natürlich auch viel verändert, seitdem er zum Priester geweiht wurde. Die Kirche und das Kloster waren früher belebter. Dieser Veränderung steht er aber gelassen gegenüber: „Die Menschen heutzutage sind deshalb nicht schlechter, sie sind nur anders und müssen ihre eigenen Erfahrungen machen“, so Pater Tobias.

Für die nächste Zeit wünscht er sich die Coronazeit gut zu überstehen und gesund zu bleiben. Außerdem möchte er sein Diamantenes Priesterjubiläum in einer coronafreien Zeit feiern.

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