Aktionsgemeinschaft will Zukunft von Werne noch aktiver mitgestalten

WERNE Bei der Aktionsgemeinschaft Werne stehen bedeutende Veränderungen an: Der aus der Kaufmannschaft der Innenstadt entstandene Verein will sich weiter öffnen und zum Beispiel auch heimische Großbetriebe in seine Reihen aufnehmen.

von Von Rudolf Zicke

, 21.11.2008, 07:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vorsitzender Hein-Theo Küper erhofft sich noch mehr Gewicht bei der Mitgestaltung der Stadt.

Vorsitzender Hein-Theo Küper erhofft sich noch mehr Gewicht bei der Mitgestaltung der Stadt.

Dementsprechend soll die Aktionsgemeinschaft eine neue Satzung und einen neuen Namen erhalten. "Schon jetzt gehören der Aktionsgemeinschaft nicht mehr nur Kaufleute, sondern auch Freiberufler, einige Handwerker und einige Betriebe an", erinnert Vorsitzender Hein-Theo Küper daran, dass der Verein schon seit einiger Zeit keine reine Kaufleutevereinigung mehr ist.

Mit der weiteren Öffnung erhofft sich Küper auch eine Verstärkung der Schlagkraft der Gemeinschaft, noch mehr Gewicht bei der weiteren Mitgestaltung der Stadt. "Wir wollen hier schließlich etwas bewegen, und je mehr Mitglieder wir haben, umso besser geht das." Viele Unternehmen möchten sich an Aktionsgemeinschaft beteiligen Die Aktionsgemeinschaft wolle dem Stadtrat und seinen Gremien sowie dem Stadtmarketing noch mehr Unterstützung als bisher anbieten und mithelfen, wichtige Weichen für die Zukunft Wernes zu stellen.   Das, so Hein-Theo Küper, sei um so besser möglich, wenn die Arbeit auf viele kräftige Schultern verteilt sei. Die Vorbereitungen zur Satzungsänderung laufen schon seit Monaten; bereits im Vorfeld haben laut Küper zahlreiche Unternehmen ihre Bereitschaft erklärt, bei der "neuen Aktionsgemeinschaft" mitzumachen.

Name soll geändert werden Im Frühjahr soll die Satzung verabschiedet werden - sie wird dann aller Voraussicht nach nicht mehr auf "Aktionsgemeinschaft Werne e.V." lauten, sondern auf einen anderen Namen.

Ursprünglich sollte die Aktionsgemeinschaft in "pro Werne" umfirmiert werden. Nachdem jedoch die umstrittene Bewegung "pro Köln" in die Schlagzeilen geraten ist, wird jetzt nach einer Alternative gesucht.

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