Am Wochenende: Künstler Mehmet Güler treffen

Schloss Cappenberg

Auf Schloss Cappenberg läuft seit Monaten die Ausstellung mit Werken des türkischen Künstlers Mehmet Güler. Der Kreis Unna hat sie nun bis zum 3. Mai verlängert - und an diesem Wochenende lohnt sich der Besuch aus einem besonderen Grunde.

CAPPENBERG

, 11.04.2015, 06:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dass Kulturen aufeinanderprallen, ist für Mehmet Güler normal. Der in der Türkei geborene Künstler lebt seit 1977 in Deutschland.

Dass Kulturen aufeinanderprallen, ist für Mehmet Güler normal. Der in der Türkei geborene Künstler lebt seit 1977 in Deutschland.

Denn am Wochenende, 11. und 12. April, ist der Künstler Mehmet Güler vor Ort. Man kann ihn dabei zu seiner Kunst befragen: am Samstag, 11. April, von 14 bis 17.30 Uhr und am Sonntag, 12. April, zwischen 11 und 16 Uhr. Dazu gibt es Führungen mit dem Künstler durch die Ausstellung am Sonntag um 11.30 und 14.30 Uhr.

140 großformatige Arbeiten

In einer Auswahl von mehr als 140 überwiegend großformatigen Arbeiten präsentiert der Kreis Unna seit Oktober die Werke des international renommierten Künstlers auf Schloss Cappenberg. Der 1944 in Anatolien geborene Mehmet Güler lebt seit 1977 als freischaffender Künstler in Deutschland und zählt zu den weltweit wichtigsten türkischen Künstlern.

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„Meine Arbeiten in den historischen Räumen auf Schloss Cappenberg zu sehen, erfüllt mich mit besonderer Freude“, so der Künstler. „Die Farbenpracht der großen Formate kommt hier sehr gut zur Geltung.“

Begegnung der Kulturen

Den thematischen Schwerpunkt Mehmet Gülers bildet die Begegnung der Kulturen, die unter anderem in der Gegenüberstellung von traditionellen türkischen Frauengruppen und den Sonne genießenden, westlichen Touristinnen ihren Ausdruck findet.

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Die Ausstellung von Mehmet Güler im Schloss Cappenberg

Wenn die Resonanz auf die Eröffnung der Ausstellung mit Werken von Mehmet Güler im Schloss Cappenberg Rückschlüsse auf die künftigen Besucherzahlen zuließe, dann wird der Erfolg gigantisch. Wir waren beim Aufbau und bei der Eröffnung dabei.
12.10.2014
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Da lohnt sich schon mal ein langer Blick, um die Werke Gülers in Gänze zu erfassen.© Foto: Arndt Brede
Helle Räume und farbenprächtige Bilder harmonierten sehr schön miteinander.© Foto: Arndt Brede
Vor der Ausstellungseröffnung unterhielten sich die Ehrengäste, darunter der Künstler Mehmet Güler (3.v.r.) und Landrat Michael Makiolla (2.v.r.).© Foto: Arndt Brede
Landrat Michael Makiolla würdigte Mehmet Güler als Botschafter der Toleranz.© Foto: Arndt Brede
Sie harmonierten als musikalische Begleiter der Ausstellungseröffnung prächtig: Anna und Mischa Nodelmann.© Foto: Arndt Brede
Kurator Thomas Hengstenberg führte die Besucher in das Leben und das Werk Mehmet Gülers ein.© Foto: Arndt Brede
Angesichts des Farbenrausches ist der Mensch klein.© Foto: Arndt Brede
Zentrales Thema der Güler-Ausstellung: Orient und Okzident.© Foto: Arndt Brede
Die Gänge des Schlosses Cappenberg waren gut gefüllt.© Foto: Arndt Brede
Exakt positioniert, bieten die Werke von Mehmet Güler auf Schloss Cappenberg reichlich Gesprächsstoff.© Foto: Arndt Brede
Auch die Holzschnittarbeiten kamen gut an.© Foto: Arndt Brede
Auch Selms stellvertretende Bürgermeisterin Jutta Steiner (SPD) besuchte die Ausstellungseröffnung.© Foto: Arndt Brede
Mehmet Güler nahm sich reichlich Zeit, um mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen.© Foto: Arndt Brede
Mehmet Güler signiert einen Katalog.© Foto: Arndt Brede
Mehmet Güler, ein Künstler voller Kraft und Leidenschaft.© Foto: Arndt Brede
Es sieht nach einem unkontrollierten Pinselschlag aus. Ist es aber nicht.© Foto: Arndt Brede
Braune Farben: Symbolisch für die ländlichen Bereiche der Türkei.© Foto: Arndt Brede
Mehmet Gülers Biografie spiegelt sich auch in der Entwicklung seiner Kunst wider.© Foto: Arndt Brede
Dass Kulturen aufeinanderprallen, ist für Mehmet Güler normal. Der in der Türkei geborene Künstler lebt seit 1977 in Deutschland.© Foto: Arndt Brede
Aufregung heißt dieses Bild. Es zeigt verschleierte Frauen, die nackten westlichen Touristinnen begegnen.© Foto: Arndt Brede
Dieses Bild, unterlegt mit einem Gedichttext, heißt "Orient und Okzident".© Foto: Arndt Brede
Die Figur heißt "Sich behaupten".© Foto: Arndt Brede
Die Ausstellung Mehmet Gülers ist farbenprächtig.© Foto: Arndt Brede
Rot und Orange: Farben der Sonne und der Wärme.© Foto: Arndt Brede
Am Donnerstag hingen noch nicht alle Bilder. Das ändert sich bis zur Ausstellungseröffnung am Sonntag.© Foto: Arndt Brede
Mehmet Güler (r.) im Gespräch mit Kurator Thomas Hengstenberg und Kultuerreferentin Sigrid Zielke-Hengstenberg.© Foto: Arndt Brede
Wenn eine Farbe nicht da ist, kippt das Bild. Mehmet Güler hat die volle Kontrolle über seine Motive.© Foto: Arndt Brede
Manchmal sind die Figuren im Bild nur zu erahnen.© Foto: Arndt Brede
Im Rausch der Farben heißt die Ausstellung. Hier sieht man, warum.© Foto: Arndt Brede
Der Künstler ist sich nicht zu schade, auch mal körperliche Anstrengungen zu unternehmen, um die Betrachter zu informieren.© Foto: Arndt Brede
Farben im Licht des Schlosses Cappenberg.© Foto: Arndt Brede
Radierungen gehören zu den früheren Arbeiten Gülers, die im Schloss Cappenberg zu sehen sind.© Foto: Arndt Brede
Wenn Menschen auf den Bildern Mehmet Gülers zu sehen sind, dann sind es Frauen.© Foto: Arndt Brede
Auch Holzschnitte zeigt Mehmet Güler im Schloss Cappenberg.© Foto: Arndt Brede
Am Donnerstag waren Mitarbeiter noch beschäftigt, Bilder aufzuhängen.© Foto: Arndt Brede
Auch großformatige Bilder sind zu sehen. " Da kann ich mich richtig austoben", sagt Mehmet Güler.© Foto: Arndt Brede
Mehmet Güler und Petra Mecklenbrauck. Die Kunsthistorikerin wird den Besuchern der Ausstellung sonntags die Werke näher bringen.© Foto: Arndt Brede
Die "Macher" der Ausstellung: (v.l.) Künstler Mehmet Güler, Kulturreferentin Sigrid Zielke-Hengstenberg und Thomas Hengstenberg, Leiter des Fachbereiches Kultur beim Kreis Unna.© Foto: Arndt Brede
Donnerstagmittag kamen die Kataloge zur Ausstellung im Schloss Cappenberg an.© Foto: Arndt Brede
Farben, wohin man schaut.© Foto: Arndt Brede
Sigrid Zielke-Hengstenberg überreichte Mehmet Güler den ersten Katalog.© Foto: Arndt Brede
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Ludgerischüler entdecken Ausstellung auf Schloss Cappenberg

Die Schüler der Klasse 4c der Ludgerischule waren am Freitag "Im Rausch der Farben", als sie die Ausstellung von Mehmet Güler auf Schloss Cappenberg entdeckten. Wir waren mit der Kamera dabei.
27.02.2015
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Kindern den Zugang zur Kunst bereiten - das ist das Ziel des Museumspädagogischen Projekts des Kreises Unna. Am Freitag schauten sich rund 20 Kinder der Klasse 4c der Ludgerischule die Mehmet-Güler-Ausstellung im Schloss Cappenberg an.© Foto: Jessica Bader
Museumspädagogin Alexandra Dolezych (r.) zeigte den Kindern, was es in Gülers Bildern alles zu entdecken gibt.© Foto: Jessica Bader
Kinder gehen auch an abstrakte Kunst oft ganz vorurteilsfrei heran, erlebt die Museumspädagogin immer wieder.© Foto: Jessica Bader
Auch um die angedeutete Körperhaltung und Kleidung ging es bei den Erklärungen für die Schüler der Ludgerischule.© Foto: Jessica Bader
"Im Rausch der Farben" heißt die Ausstellung. Zwischen den Farben versuchten die Schüler die vielen versteckten Figuren in Gülers Bildern zu finden.© Foto: Jessica Bader
Formen, Körper und Kleidung waren Thema bei dem Museumspädagogischen Projekt.© Foto: Jessica Bader
Nach der Betrachtung von Gülers Bildern ging es für die Schüler ans Ausprobieren.© Foto: Jessica Bader
Nach der Betrachtung von Gülers Bildern ging es für die Schüler ans Ausprobieren.© Foto: Jessica Bader
Selbst mit einfachen Formen Menschen darstellen, das probierten die Viertklässler nach Gülers Vorbild aus.© Foto: Jessica Bader
Nach dem theoretischen Teil ging es für die Schüler daran, selbst künstlerisch tätig zu werden.© Foto: Jessica Bader
Nach dem theoretischen Teil ging es für die Schüler daran, selbst künstlerisch tätig zu werden.© Foto: Jessica Bader
Nach dem theoretischen Teil ging es für die Schüler daran, selbst künstlerisch tätig zu werden.© Foto: Jessica Bader
Nach dem theoretischen Teil ging es für die Schüler daran, selbst künstlerisch tätig zu werden.© Foto: Jessica Bader
Nach dem theoretischen Teil ging es für die Schüler daran, selbst künstlerisch tätig zu werden.© Foto: Jessica Bader
Bunte Bilder entstanden bei den Schülern. Versehen mit verdeckter Schrift und versteckten Figuren.© Foto: Jessica Bader
Nach dem theoretischen Teil ging es für die Schüler daran, selbst künstlerisch tätig zu werden.© Foto: Jessica Bader
Nach dem theoretischen Teil ging es für die Schüler daran, selbst künstlerisch tätig zu werden.© Foto: Jessica Bader
Nach dem theoretischen Teil ging es für die Schüler daran, selbst künstlerisch tätig zu werden.© Foto: Jessica Bader
Nach dem theoretischen Teil ging es für die Schüler daran, selbst künstlerisch tätig zu werden.© Foto: Jessica Bader
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