Anne-Frank-Gymnasium in Rom angekommen

Nach 25-Stunden-Fahrt

Es war eine lange, eine sehr lange Reise: 25 Stunden mussten die meisten Schüler, Lehrer und Betreuer im Bus verbringen. Doch dann hatten sie es geschafft. Ihre Belohnung für die lange Warterei: die Ewige Stadt und eine italienische Spezialität. Lesen Sie außerdem bei uns, was am Montag (3.10) für die Schüler ansteht.

ROM

, 02.10.2016, 21:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

Etwas verspätet ging die Reise auf der Autobahn für Bus 15 los: Der Busfahrer hatte an der Lünener Straße ein Handzeichen eines Polizisten missverstanden. Er tourte daraufhin durch die Uhlandstraße, anstatt über die B54 in Richtung Autobahn aufzubrechen. „Alle Wege führen nach Rom“, entgegnete er gelassen.

Aber zuerst einmal dauerte dieser Weg: Denn direkt nach der Auffahrt am Autohof stand die Kolonne aus 16 Bussen im Stau. Das sollte für mehrer Dejá-vu-Momente sorgen. Denn aufgrund mehrere Staus verzog sich die Überquerung der deutsch-österreichischen Grenze. Die angepeilten 22 Stunden Fahrt rückten in weite Ferne. Am Ende sollten es 25 Stunden sein.

Achtklässler zeigen keine Anzeichen von Müdigkeit

Die lange Fahrt merkte man zumindest den Achtklässlern in Bus 15 nicht an: Bis spät in die Nacht unterhielten sie sich. Und auch am nächsten Tag zeigten sie keine Anzeichen von Müdigkeit. Dennoch waren sie sichtlich froh, als die Kolonne mit 744 Personen an Bord letztendlich am Ziel eintrudelte.

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Erste Bilder des Werner Anne-Frank-Gymnasiums in Rom

Es war eine lange, eine sehr lange Reise: 25 Stunden mussten die meisten Schüler, Lehrer und Betreuer im Bus verbringen. Doch dann hatten sie es geschafft. Ihre Belohnung für die lange Warterei: die Ewige Stadt.
02.10.2016
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Den ersten Tag verbrachten die Schüler, Betreuer und Lehrer des Anne-Frank-Gymnasiums mit einer Stadtführung. Anschließend ging es abends zur Lichterfahrt beziehungsweise in das Viertel Trastevere.© Foto: Verena Schafflick
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Den ersten Tag verbrachten die Schüler, Betreuer und Lehrer des Anne-Frank-Gymnasiums mit einer Stadtführung. Anschließend ging es abends zur Lichterfahrt beziehungsweise in das Viertel Trastevere.© Foto: Verena Schafflick
Den ersten Tag verbrachten die Schüler, Betreuer und Lehrer des Anne-Frank-Gymnasiums mit einer Stadtführung. Anschließend ging es abends zur Lichterfahrt beziehungsweise in das Viertel Trastevere.© Foto: Verena Schafflick
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Den ersten Tag verbrachten die Schüler, Betreuer und Lehrer des Anne-Frank-Gymnasiums mit einer Stadtführung. Anschließend ging es abends zur Lichterfahrt beziehungsweise in das Viertel Trastevere.© Foto: Verena Schafflick
Den ersten Tag verbrachten die Schüler, Betreuer und Lehrer des Anne-Frank-Gymnasiums mit einer Stadtführung. Anschließend ging es abends zur Lichterfahrt beziehungsweise in das Viertel Trastevere.© Foto: Verena Schafflick
Den ersten Tag verbrachten die Schüler, Betreuer und Lehrer des Anne-Frank-Gymnasiums mit einer Stadtführung. Anschließend ging es abends zur Lichterfahrt beziehungsweise in das Viertel Trastevere.© Foto: Verena Schafflick
Den ersten Tag verbrachten die Schüler, Betreuer und Lehrer des Anne-Frank-Gymnasiums mit einer Stadtführung. Anschließend ging es abends zur Lichterfahrt beziehungsweise in das Viertel Trastevere.© Foto: Verena Schafflick
Den ersten Tag verbrachten die Schüler, Betreuer und Lehrer des Anne-Frank-Gymnasiums mit einer Stadtführung. Anschließend ging es abends zur Lichterfahrt beziehungsweise in das Viertel Trastevere.© Foto: Verena Schafflick
Den ersten Tag verbrachten die Schüler, Betreuer und Lehrer des Anne-Frank-Gymnasiums mit einer Stadtführung. Anschließend ging es abends zur Lichterfahrt beziehungsweise in das Viertel Trastevere.© Foto: Verena Schafflick
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Den ersten Tag verbrachten die Schüler, Betreuer und Lehrer des Anne-Frank-Gymnasiums mit einer Stadtführung. Anschließend ging es abends zur Lichterfahrt beziehungsweise in das Viertel Trastevere.© Foto: Verena Schafflick
Den ersten Tag verbrachten die Schüler, Betreuer und Lehrer des Anne-Frank-Gymnasiums mit einer Stadtführung. Anschließend ging es abends zur Lichterfahrt beziehungsweise in das Viertel Trastevere.© Foto: Verena Schafflick
Den ersten Tag verbrachten die Schüler, Betreuer und Lehrer des Anne-Frank-Gymnasiums mit einer Stadtführung. Anschließend ging es abends zur Lichterfahrt beziehungsweise in das Viertel Trastevere.© Foto: Verena Schafflick
Schlagworte Werne

Dort bezogen die Kinder und Jugendlichen erst einmal ihre Zimmer. Doch lange verweilten Schüler dort nicht. Die überschüssige Energie der Fahrt musste aufgebraucht werden. Und dafür ging es in den Pool auf dem Platz, wo die Bungalows stehen.

Besuch von Pantheon und Trevi-Brunnen am Sonntag

Beim Essen im großen Zelt begrüßte Hans Höffmann die Truppe. Er ist der Inhaber von Höffmann Schulreisen. Nach einem kleinen Ständchen für die Geburtstagskinder Benjamin (14), Tore (16), Björn (17) und Lehrerin Sabine Hellhammer (51) – sie erhielten einen Zehn-Euro-Gutschein für eine Pizza – kam die Einweisung für den kommenden Tag.

Und die war auch nötig. Denn in Rom selbst war trotz Sonntag jede Menge los. Viel Arbeit, die rund 670 Schüler nicht in den Massen an Menschen zu verlieren. Gerade Pantheon und Trevi-Brunnen zogen die Touristen an.

Das Eis schmeckt in Rom "viel besser als in Deutschland" 

Am Brunnen warteten auch Marie, Lea und Daria. Die drei Mädchen aus der Oberstufe gehörten zum Erkundungstrupp mit 17 anderen Schülern, der ein Jahr zuvor in Rom war. Am Trevi-Brunnen hielten sie ein Referat. „Dafür haben wir uns einmal getroffen“, so Marie.

Doch mehr noch als Pantheon, Engelsburg und Trevi-Brunnen zog die Schüler eins an: Die Eisdiele Della Palma mit 150 Eissorten. Dorian (10) hatte sich ganze vier Sorten geholt: Mango, Zitrone, Erdbeere und Vanille. „Es ist viel besser als in Deutschland“, sagte der Schüler der 6a. Das Eis kam zur richtigen Zeit: In Rom herrschten am Sonntag 26 Grad. 

So geht es Montag weiter
- Für die Jahrgangsstufen 5 und 6 geht es zum Kolosseum, Forum Romanum, Kapitol und Pantheon. Kleines Geheimnis: anschließend wartet ein Eis.
- Die Klassen 7, 8 und 9 besuchen Petersdom, Kuppel, Katakomben und Aventin.
- Für die Einführungsphase geht es ebenfalls zu Petersdom und Kuppel, anschließend zum Kolosseum und Forum Romanum.
- Die Oberstufe besucht zuerst die Vatikanischen Museen, bevor es dann für sie zum Kolosseum geht.

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