Hygiene ist das A und O. Vize-Stationsleiterin Anne Winkler desinfiziert vor der Isolierstation 5 im Christophorus-Krankenhaus in Werne ihre Hände.
Hygiene ist das A und O. Vize-Stationsleiterin Anne Winkler desinfiziert vor der Isolierstation 5 im Christophorus-Krankenhaus in Werne ihre Hände. © Jörg Heckenkamp
Christophorus-Krankenhaus Werne

Arbeit auf der Corona-Isolierstation bringt Pflegekräfte an ihre Grenzen

Die zweite Coronawelle hat mit Macht das Christophorus-Krankenhaus in Werne erreicht. Das Haus hat die Station 5 zur Isolier-Abteilung umgemodelt. Wie geht man dort mit dem Infektions-Risiko um?

Ganz am Schluss des Gespräches senkt Elina Grötzinger (33) die Stimme. Unter ihrer FFP2-Maske ist sie kaum noch zu verstehen. Es geht um diejenigen Patienten, die von ihrer Isolier-Station auf Intensiv wechseln müssen. Ein bis zwei pro Woche. Die meisten sieht sie nicht wieder. Sie gehen, nach einem negativen Test, auf andere Stationen. „Oder etliche sterben auch“, sagt Elina Grötzinger so leise, als wolle sie die Ruhe der verstorbenen Corona-Opfer nicht stören.

Jeder Außenstehende wird registriert

Personal auf der Isolierstation ist knapp

Ein wenig Angst arbeitet immer mit

Die Pandemie hat den Zusammenhalt gestärkt

Über den Autor
Redaktionsleiter
Jeden Tag Menschen hautnah - nichts ist spannender als der Job eines Lokalredakteurs. Deshalb möchte ich nichts anderes machen - seit mehr als 35 Jahren.
Zur Autorenseite

Durchblick am Mittwoch​

Ob Corona, politische Ereignisse oder aktuelle Krisen. Ulrich Breulmann beleuchtet für Sie immer mittwochs die Nachrichten der Woche. Damit Sie den Durchblick behalten.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.