Asylbewerber sollen nicht in Containern leben

Kundgebung

Die Forderung ist eindeutig: "Schluss mit dem Leben in Containern – menschenwürdiges Wohnen für alle". Unter diesem Leitspruch sind am Samstag einige Aktivisten zu einer Kundgebung zusammengekommen. Ihre Forderungen sind deutlich.

WERNE

von Von Caroline Boos

, 23.12.2012, 12:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Asylbewerber sollen nicht in Containern leben

Uwe Lagoda, Mitglied des Transnationalen Aktionsbündnisses, berichtete über die jetzige Situation in den Containern und zeigte dazu Fotos aus den Innenräumen. Viele Werner blieben stehen und lauschten seinen Worten.

Müller fordert, dass die Flüchtlinge Privatwohnungen anmieten dürfen. Grund für die Forderungen sind die laut der Mitglieder miserablen Zustände in den Containern: Enge, Rost und Schimmel und die daraus folgenden Depressionen und Konflikte. Uwe Lagoda, Mitglied des TAB und Kommunalpolitiker in Dortmund, berichtete bei der Kundgebung den Interessierten von der Situation in den Containern. Auch weckten die Mitglieder mit Fotos aus den Innenräumen der Container und Flyern das Interesse einiger Werner Bürger.

Genau das war das Ziel: Die Menschen und vielleicht auch die Politik in Werne dazu zu bringen, sich noch mal mit dem Thema auseinander zu setzten. Dafür soll auch eine weitere Infoveranstaltung Ende Januar sorgen. Dabei hofft das Bündnis auf Unterstützung vom Flüchtlingsrat aus Leverkusen. Denn dort würden die Flüchtlinge bereits in erfolgreich in Privatwohnungen untergebracht.

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