Baum umgestürzt - Uneinigkeit über Ursache

Freilichtbühne Werne

Regelrecht entwurzelt wurde die 20 Meter hohe Eiche, die am Wochenende auf dem Kioskplatz der Freilichtbühne Werne umgefallen war. Warum, ist nicht ganz klar. "Offensichtlich war der Baum vertrocknet", heißt es von Seiten des Vereins. Der Bauhof hingegen spricht von Staunässe und ungünstigen Bedingungen auf dem Gelände.

WERNE

, 05.01.2015 / Lesedauer: 2 min
Baum umgestürzt - Uneinigkeit über Ursache

Glück im Unglück: Die 20 Meter hohe Eiche ist umgekippt, hat aber zur Freude des Ehrenvorsitzenden keine Verkaufsbuden getroffen.

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Baum kippt in die Freilichtbühne

In der Nacht zu Samstag ist auf dem Gelände der Freilichtbühne Werne ein 20 Meter hoher Baum umgekippt.
05.01.2015
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Die Verwüstungen halten sich in Grenzen. Es wurde nur eine kleine Lamellenwand und ein Schaukasten zerstört.© Foto: Helga Felgenträger
Gottfried Forstmann entdeckte den Schaden am Samstagmorgen.© Foto: Helga Felgenträger
Die benachbarten Bäume werden jetzt einer scharfen Kontrolle unterzogen.© Foto: Helga Felgenträger
Der Baum fiel neben die Verkaufsbuden.© Foto: Helga Felgenträger
Die Bühnenhäuser blieben unbeschadet.© Foto: Helga Felgenträger
Die 20 Meter hohe Eiche auf dem Kioskplatz kippte in der Nacht von Freitag auf Samstag um.© Foto: Helga Felgenträger
Das herausgefallene Stück Holz weist auf die Trockenheit des Baumes.© Foto: Helga Felgenträger
Die 20 Meter hohe Eiche auf dem Kioskplatz kippte in der Nacht von Freitag auf Samstag um.© Foto: Helga Felgenträger
Der Ehrenvorsitzende Gottfried Forstmann zeigt auf die Markierung, die der Bauhof im vergangenen Jahr aufgebracht hat.© Foto: Helga Felgenträger
Ein Ast des umgestürzten Baumes hatte sich verhakt, so dass der Baum nicht auf die Verkaufsbuden fallen konnte.© Foto: Helga Felgenträger
Die Verwüstungen halten sich in Grenzen. Es wurde nur eine kleine Lamellenwand und ein Schaukasten zerstört.© Foto: Helga Felgenträger
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Einmal im Jahr kontrolliert der Bauhof der Stadt Werne die Bäume der Bühne. Zuletzt im April 2013, erinnert sich Forstmann. Daraufhin mussten viele Bäume gefällt werden. Den Bauhofleiter Detlef Bruns hat der Ehrenvorsitzende bereits informiert. "Denn die benachbarten Bäume müssen unbedingt kontrolliert werden", sagt er. "Es könnte sein, dass auch sie brüchig geworden sind."

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Baum kippt in die Freilichtbühne

In der Nacht zu Samstag ist auf dem Gelände der Freilichtbühne Werne ein 20 Meter hoher Baum umgekippt.
05.01.2015
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Die Verwüstungen halten sich in Grenzen. Es wurde nur eine kleine Lamellenwand und ein Schaukasten zerstört.© Foto: Helga Felgenträger
Gottfried Forstmann entdeckte den Schaden am Samstagmorgen.© Foto: Helga Felgenträger
Die benachbarten Bäume werden jetzt einer scharfen Kontrolle unterzogen.© Foto: Helga Felgenträger
Der Baum fiel neben die Verkaufsbuden.© Foto: Helga Felgenträger
Die Bühnenhäuser blieben unbeschadet.© Foto: Helga Felgenträger
Die 20 Meter hohe Eiche auf dem Kioskplatz kippte in der Nacht von Freitag auf Samstag um.© Foto: Helga Felgenträger
Das herausgefallene Stück Holz weist auf die Trockenheit des Baumes.© Foto: Helga Felgenträger
Die 20 Meter hohe Eiche auf dem Kioskplatz kippte in der Nacht von Freitag auf Samstag um.© Foto: Helga Felgenträger
Der Ehrenvorsitzende Gottfried Forstmann zeigt auf die Markierung, die der Bauhof im vergangenen Jahr aufgebracht hat.© Foto: Helga Felgenträger
Ein Ast des umgestürzten Baumes hatte sich verhakt, so dass der Baum nicht auf die Verkaufsbuden fallen konnte.© Foto: Helga Felgenträger
Die Verwüstungen halten sich in Grenzen. Es wurde nur eine kleine Lamellenwand und ein Schaukasten zerstört.© Foto: Helga Felgenträger
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Forstmann nimmt ein Stück Holz der umgekippten Eiche und zerdrückt es mit der bloßen Hand. Es bricht auseinander. "Offensichtlich war der Baum vertrocknet", vermutet er. Das könnte eine der Ursache sein. Stürmisch war es zumindest in den letzten Tagen nicht.

Etwas konkreter wird Bauhofleiter Detlef Bruns: Die Ursache für den Wurzelschaden könnte Staunässe sein, vermutet er auf Anfrage der Redaktion. Der Splitt des Kiosk-Vorplatzes verhindere, dass das Wasser richtig abfließen kann.   Alle Bäume seien vor der Saison untersucht worden, Wurzelschäden könnten Baumgutachter aber nur schwerlich erkennen. "Es reicht dann nur eine kleine Böe, die den Baum zu Fall bringt", sagt Bruns. Bei den benachbarten Bäumen geht er nicht davon aus, dass sie beschädigt sind. Die Rahmenbedingungen der umgestürzten Eiche waren ungünstig. Sie stand alleine, war mit Splitt zugeworfen und bei Aufführungen trampeln die Leute auf dem Wurzelholz. Alles ungünstige Voraussetzungen, so Bruns.

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