Baustelle Bonenstraße soll wenig Stress bereiten

Geringe Beeinträchtigung geplant

Von allem nur so wenig wie nötig: Lärm, Staub und Erschütterungen sollen auf ein Minimum reduziert werden. Die Beeinträchtigung der Geschäfte soll sich in Grenzen halten. Klingt nach einer Wohlfühlbaustelle, wenn Mitte Juni die Innenstadtsanierung im Bereich der Bonenstraße fortgeführt wird. Wir sagen, wie das klappen soll.

WERNE

24.04.2017, 13:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Baustelle Bonenstraße soll wenig Stress bereiten

Neues Pflaster, wie hier in der Steinstraße, wird demnächst auch in der Werner Bonenstraße verlegt.

„Wir kommen mit kleinem Gerät, es wird kein großer Bagger vorfahren. Wir reden nur über einige Tage, wo die Baustelle direkt an einem Geschäft liegt“, erklärte Gisbert Bensch vom Bauamt der Stadt Werne. Mit vielen Anliegern, die im Bereich Moormannplatz, Bonenstraße und Marktgasse ihre Läden beziehungsweise ihre Häuser haben, habe die Stadt schon gesprochen.

Wichtig für die Hausbesitzer: Im Zuge der Sanierung werden auch die Hausanschlüsse erneuert. „Die meisten sind beschädigt“, sagte Wilko Böcker, zuständig für die Stadtentwässerung. Da kommen also Kosten für die Anschlussleitungen auf die Hauseigentümer zu. Man brauche noch etwa bis Anfang Mai, um alle Anschlüsse zu begutachten. "Dann informieren wir die Eigentümer“, so Böcker.

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Sperrungen in der Marktgasse

Der Dialog mit den Anliegern ist der Stadt wichtig. Das habe auch schon während der Sanierungsphase im Bereich der Steinstraße gut geklappt. „Wir werden uns dann immer donnerstags mit der Baufirma zusammensetzen und besprechen, was in der nächsten Woche gemacht wird. Und da wollen wir die Geschäftsleute mit einbeziehen“, sagte Bensch.

Nicht ganz unproblematisch ist die Sanierung im Bereich der Marktgasse. Hier könne es zu Sperrungen kommen. „Da werden wir die Anlieger vorher rechtzeitig informieren, wann wir loslegen“, so Bensch. Für diesen Bereich gibt es keinen genauen Zeitplan. 

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Zur Sache
Das „letzte Puzzlestück“ (O-Ton Gisbert Bensch) der Innenstadtsanierung ist 6600 Quadratmeter groß.
Die Arbeiten werden zeitlich (jeweils in den Sommerferien) und räumlich in drei Abschnitte unterteilt: untere Bonenstraße/Kirchhof (2017), Moormannplatz (2018) und obere Bonenstraße (2019).
Der erste Bauabschnitt kostet rund 400.000 Euro, davon trägt das Land 280.000 Euro.
Am Ende soll die gesamte Innenstadt einheitlich gestaltet sein.

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