Besucherbefragung war nicht repräsentativ

Natursolebad

Im Winter wurde die Badegäste des Solebades nach ihren Wünschen befragt. Die Senioren wünschten sich mehr Ruhe. Verständlich, doch die Befragung hat nun einen Haken.

WERNE

von Von Jörg Heckenkamp

, 03.02.2011, 16:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sie stellten vor ein paar Monaten die  Besucherbefragung Natursolebad vor: 
v. l. Bürgermeister Lothar Christ, Badleiterin Ursula Stiefken, Dr. Michael Quell vom Badbetreiber und Frank Adamietz vom Kommunalbetrieb.

Sie stellten vor ein paar Monaten die Besucherbefragung Natursolebad vor: v. l. Bürgermeister Lothar Christ, Badleiterin Ursula Stiefken, Dr. Michael Quell vom Badbetreiber und Frank Adamietz vom Kommunalbetrieb.

„Aber“, sagt Quell, „Erholung und Erlebnis schließen sich nicht aus, da es räumliche und zeitliche Trennungen gibt“. Das Bad nur in Richtung der Bedürfnisse einer Zielgruppe zu entwickeln, wäre seiner Meinung nach fatal: „Wir brauchen alle.“ Konsequenz für Bürgermeister Christ: „Wir müssen mehr für Familien und für Jugendliche tun.“ Letztere favorisieren unisono eine Rutsche. Die Investition in ein solches teures Spaßgerät lohne sich aber nur, wenn über die Zukunft des 1975 gebauten Hallenbades befunden ist. Christ: „Wir müssen in den nächsten Jahren entscheiden, ob wir grundsanieren oder abreißen und neubauen wollen.“ Beides nicht billig. Preiswerter dagegen die Aufwertung des Sole-Innenbeckens. Christ: „Dort wollen wir, ähnlich wie in der Sauna, mehr Ambiente schaffen, ohne aufwändig in die Substanz eingreifen zu müssen.“ 

Lesen Sie jetzt