Beteiligte Personen wollen nicht kooperieren

Versuchte Tötung an der Kamener Straße

Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt weiter im Fall der versuchten Tötung an der Kamener Straße. Noch immer ist unklar, wie es am frühen Samstagmorgen zu der lebensgefährlichen Stichverletzung eines 21-jährigen Mannes aus Hamm kommen konnte. Das herauszufinden, dürfte schwierig werden. Denn kooperieren wollen die beteiligten Personen nicht.

Werne

, 27.02.2018, 13:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beteiligte Personen wollen nicht kooperieren

Die Kamener Straße: Hier hatte sich der Vorfall am frühen Samstagmorgen ereignet. © David Reininghaus

Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt weiter im Fall der versuchten Tötung an der Kamener Straße. Noch immer ist unklar, wie es zu der lebensgefährlichen Stichverletzung eines 21-jährigen Mannes aus Hamm kommen konnte. „Der betroffene Personenkreis will offenbar nicht mit uns darüber reden“, erklärt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Anfrage. Die involvierten Personen würden behaupten, sich nicht mehr recht an den Vorfall erinnern zu können.

Jetzt lesen

Wie berichtet, verließ eine Gruppe gegen 5 Uhr morgens die Diskothek an der Kamener Straße. Kurz darauf gerieten Personen aus der Gruppe aneinander. Nach Angaben der Polizei verletzten sich drei Männer aus Hamm im Alter von 21, 24 und 42 Jahren. Ein 23-jähriger Mann aus Hamm war zwischenzeitlich festgenommen, wegen unzureichender Ermittlungshinweise aber noch am Wochenende frei gelassen worden.

Mit weiteren Festnahmen rechne die Staatsanwaltschaft vorerst nicht. Verhöre sollen aber weiter stattfinden. „Was wir herausfinden müssen, ist, wer jetzt tatsächlich Angreifer und wer Verteidiger in dieser Situation war.“

Worum es sich bei der Tatwaffe handelt, die den 21-Jährigen schwer verletzt hat, ist ebenfalls noch nicht abschließend geklärt.

Wer zur Klärung des Falls beitragen kann, ist gebeten, sich bei der Dortmunder Polizei unter Tel. (0231) 1 32 74 41 zu melden.
Lesen Sie jetzt