Brandstifter brachte Werner Feuerwehrleute in Gefahr

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Feuer in einem Malerbetrieb hieß es am 11. Juni 2015 in Werne – und da leuchteten alle innerlichen Warnlampen der Einsatzkräfte.

Werne

, 06.09.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Juni 2015 brannte es in einem Malerbetrieb in Werne. Malerbetrieb, das bedeutet Unmengen an Farben und Lacken, teils hoch brennbar und leicht entzündlich. Dennoch stellte sich die Feuerwehr der Gefahr mit einer gewissen Gelassenheit: Denn Brandschutzauflagen sehen vor, dass die Lagerstätten solch potenziell gefährlicher Stoffe durch feuerfeste Türen gesichert sind. „Was wir allerdings nicht auf dem Schirm hatten, war ein Brandstifter, der diese Türen ganz bewusst geöffnet und festgestellt hatte“, erklärt Wernes Feuerwehrchef Thomas Temmann.

Gebäude nicht zu retten

Der Einsatz ging am Ende glimpflich aus – zumindest was die Gesundheit der Einsatzkräfte angeht. Das Gebäude war nicht mehr zu retten. Das Dach stürzte ein und begrub viele Dinge unter sich. Doch die Fahrzeuge des Malerbetriebs konnte die Feuerwehr zuvor noch retten, indem diese mit Hilfe einer Seilwinde aus der brennenden Halle gezogen wurden.

Suche nach den Schlüsseln

Das diente nicht nur der Rettung von Hab und Gut des Malermeisters, sondern verhinderte auch ein Übergreifen der Flammen auf die Autos, was aufgrund der gefüllten Tanks gefährlich gewesen wäre. „Hinterher haben wir dann noch in den Trümmern nach den Fahrzeugschlüsseln gesucht“, erinnert sich Löschzugführer Bodo Bernsdorf. Der Plastikteil sei zwar klumpig gewesen, aber die Schlüssel selbst schlossen noch. So konnten die Maler am nächsten Tag die laufenden Aufträge weiter abarbeiten.

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