CDU: Land soll Grünanlagen an der Werner Straße nachbessern

STOCKUM Da sind sich die CDU-Ortsunion Stockum und die Verwaltung mal einig: In diesem Zustand kann die Stadt Beete und Baumscheiben entlang der Werner Straße in Stockum auf keinen Fall vom Land übernehmen. Vor Ort demonstrierte die Union gestern, in welchen bedauernswerten Zustand sich die Grünbereiche entlang der Landesstraße befinden, was sich die Stadt aufbürdet, wenn sie die Verantwortung für die Grünanlagen wie geplant in diesem Herbst übernimmt.

von Von Rudolf Zicke

, 09.10.2008, 15:33 Uhr / Lesedauer: 1 min

Unkraut, eine nur spärliche Bepflanzung, dazu auch noch ein paar Abfälle - mit diesen im Zuge des Straßenumbaus angelegten Beeten und Baumscheiben wäre die Gesteingemeinde sicher nie zum Golddorf gekürt worden. Doch nicht nur das Sichtbare monierten Anne Lohmann, Gisela Dunkel, Thomas Voigt und Willi Jasperneite.Schutt und Steine in der Erde

Unter der Oberfläche, wussten sie zu berichten, befinden sich jede Menge Steine und Betonreste, so dass dort eigentlich nichts vernünftig wachsen könne. "Außerdem sind die Pflanzscheiben zu klein; die Bäume können sich gar nicht entwickeln", beruft sich Thomas Voigt auf Experten. Mit ihrer Kritik wollen die Christdemokraten auf die Mängel aufmerksam machen und vor allem verhindern, dass die Stadt die Anlagen übernimmt und anschließend auf Kosten der Werner Bürger in Ordnung bringen muss.

Bodendecker und Röschen pflanzen

Anne Lohmann fordert, dass der Landesbetrieb NRW hier deutlich nachbessert. "Wenn dann noch Bodendecker und ein paar Röschen gepflanzt würden, sähe das doch schon viel netter aus.

Bei einigen Pflanzscheiben haben bereits die Anlieger Initiative ergriffen und Pflanzungen vorgenommen. Das indes nütze auf Dauer auch nicht viel, wenn der Boden nichts tauge, so die CDU-Vertreter.

Derweil ist die Stadtverwaltung bereits tätig geworden. "Wir haben im Mai den Landesbetrieb angeschrieben, am 4. September nochmals", berichtete der Tiefbauer Gisbert Bensch, nachdem der Bauhof ebenfalls Mängel festgestellt hatte. Er habe den Landesbetrieb gebeten, sich gemeinsam mit Stadt und Bauhof ein Bild zu machen und den Sachverhalt zu klären. "So übernehmen wir die Anlagen jedenfalls nicht", versichert Bensch. 

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