China ist für vier Wochen das neue Zuhause von Christophorus-Schülerinnen

Welt:Klasse

WERNE Die insgesamt dritte Delegation des Gymnasiums St. Christophorus für das Projekt "Welt:Klasse" besteht aus vier jungen Damen der Jahrgangsstufe 11. Auf nach China geht es am 14. März, doch zuvor haben sich die Mädchen gründlich vorbereitet.

von Von Daniel Claeßen

, 01.03.2010, 18:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die dritte Delegation des Gymnasiums St. Christophorus für das Projekt "Welt:Klasse" startet am 14. März nach China.

Die dritte Delegation des Gymnasiums St. Christophorus für das Projekt "Welt:Klasse" startet am 14. März nach China.

Gina Jost, Caroline Jücker, Katja Lenz und Katharina Pieper brechen am 14. März gen China auf; wie ihre insgesamt zwölf Vorgänger werden sie dort einen Monat lang Land und Leute kennen lernen. "Zunächst leben je zwei Schülerinnen gemeinsam in einer Gastfamilie", erläutert Schulleiter Dr. Jörgen Vogel. "Ist ihre Zeit im Dorf vorbei, werden sie gemeinsam in der Stadt untergebracht."Umweltprojekte unterstützen

Ziel der Mädels ist die Region um Kunming, in der südchinesischen Provinz Yunnan. Dort unterstützen sie Umweltprojekte - zum Beispiel die Wiederaufforstung von Äckern -, geben Deutsch-Unterricht an Schulen und besichtigen verschiedene Betriebe und öffentliche Einrichtungen.

Von ihrem Glück wissen die vier bereits seit einigen Monaten, jetzt wird es ernst: "Zunächst habe ich mich nur gefreut, habe gedacht: Hey, China!", sagt Katja Lenz. "Je näher die Reise rückt, desto mehr Gedanken macht man sich." Von ihren Vorgängern haben sich die jungen Botschafterinnen bereits diverse Tipps geholt, angefangen von passender Kleidung über Medikamente bis hin zu Verhaltensweisen. "Man betritt da eine andere Welt", meint Gina Jost. "Wir wissen ja nicht, wie man uns dort aufnimmt und wie das mit der Verständigung klappt."Kulturseminar und Sprachunterricht

Neben einem Kulturseminar erhalten die vier Sprachunterricht von der Chinesin Shan Ling Yu. Für Caroline Jücker eine ideale Vorbereitung: "Den Rest müssen wir alleine schaffen. Das ist ja auch die Herausforderung: Allein auf sich gestellt, ohne Eltern oder Lehrer, sich in einer fremden Kultur zurecht finden."

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