Coronafall im Strobels im Solebad: Spuren führen zum Hotspot nach Hamm

rnCoronavirus in Werne

Nachdem ein Coronafall im Strobels im Solebad Werne bekannt wurde, sind alle bisherigen Tests der Mitarbeiter negativ. Nun ist die Infektionskette bekannt, ebenso wie der Wiedereröffnungs-Termin.

Werne

, 30.09.2020, 18:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seitdem ein Coronafall im Strobels im Solebad Werne am Freitag (25. September) bekannt wurde, ist die Gastronomie geschlossen. Alle 14 Mitarbeiter wurden nicht nur in Quarantäne geschickt, sondern auch auf Covid 19 getestet. Die Ergebnisse fast aller Tests liegen vor. „Bisher haben wir keinen einzigen positiven Test“, erklärt Björn Lepke, der gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Falko Husmann das Strobels im Solebad führt. Zwei bis drei Testergebnisse stehen laut Lepke noch aus.

Weil aber keine Mitarbeiter Symptome auf eine mögliche Infektion gezeigt hätten, gehen die Verantwortlichen von einem Einzelfall aus. Demnach ist eine Mitarbeiterin, die Kontakt nach Hamm hatte, positiv auf das Coronavirus getestet worden, so Lepke. Sie hatte das letzte Mal am 19. September (Samstag) gearbeitet und im Dienst immer den Mund-Nasen-Schutz getragen, so Lepke.

Mitarbeiterin zeigte grippale Anzeichen

Die betroffene Mitarbeiterin, die grippale Anzeichen zeigte, hatte sich am Montag (21. September) bereits krank gemeldet. Am Donnerstag danach bekam sie dann das positive Testergebnis auf Covid 19. Daraufhin haben sich dann alle Mitarbeiter vorsorglich in Quarantäne begeben, so Lepke weiter.

Die Gastronomie – sowohl die Außengastronomie als auch das Restaurant im Solebereich – ist seit Freitag (25. September) geschlossen. Das bleibt auch bis mindestens einschließlich Freitag (2. Oktober) so. „Der Plan ist, dass wir am 4. Oktober wie gewohnt die beiden Gastronomien wieder öffnen“, erklärt Björn Lepke.

Bis dahin hoffen er und sein Geschäftspartner Falko Husmann, dass auch die letzten noch ausstehen Testergebnisse der Mitarbeiter negativ ausfallen. „Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass niemand positiv getestet wird“, erklärt Lepke.

Denn kein Mitarbeiter hätte in der jüngsten Vergangenheit Anzeichen auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus gezeigt. Und die von den Gesundheitsämtern aufgelegte Quarantäne geht mit dem 3. Oktober zu Ende. Dann sind es genau zwei Wochen her, dass die betroffene Mitarbeiterin im Dienst war.

„Wirtschaftlich ist das katastrophal“

Das Team des Strobels‘ erfährt seit dem Bekanntwerden des Coronafalls in den eigenen Reihen einen hohen Zuspruch. „Das ist toll, dass die Gäste so bei uns sind und hinter uns stehen. Das hat den Mitarbeitern in der Zeit sehr geholfen“, erklärt Lepke. Die Zeit der Schließung sei keine einfache. „Das ist schon hart und wirtschaftlich ist das gerade in diesen Zeiten katastrophal.“

Umso erfreulicher ist es, wenn das Strobels am 4. Oktober wieder planmäßig öffnen kann. „Und dann ist es wahrscheinlich bei uns so sicher wie sonst nirgendwo“, sagt Lepke mit Blick auf die getesteten Mitarbeiter.

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