Coronafall in Werner Kita „Auf dem Berg“ am Freitag bekannt geworden

rnCorona-Fall an Kita

An der Kita „Auf dem Berg“ in Werne ist am Freitag (16. Oktober) ein Coronafall bekannt geworden. Das teilte der Kreis Unna am frühen Nachmittag mit. Mehrere Kinder und Erzieher sind in Quarantäne.

Werne

, 16.10.2020, 14:42 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der Kita „Auf dem Berg“ ist am Freitag (16. Oktober) ein Coronafall bekannt geworden. Wie die Stadt Werne auf Anfrage mitteilte, handelt es sich dabei um eine Erziehungskraft der Einrichtung, deren Infektion der Einrichtung und der Stadt bereits am Dienstag (13. Oktober) mitgeteilt worden war. „Wir wurden darüber durch die Einrichtungsleitung in Kenntnis gesetzt“, sagt Maik Rolefs, Jugendamtsleiter bei der Stadt Werne.

Nach einer kurzen Rücksprache zwischen Stadt und Einrichtung wurden die Eltern der betroffenen Gruppe teils von der Einrichtung, teils vom Ordnungsamt am Dienstagabend über den Positiv-Fall informiert und die 25 Kinder sowie 5 weitere Fachkräfte in Quarantäne geschickt. Diese gilt bis zum 23. Oktober. Die Eltern der Kinder selber müssen nicht in Quarantäne, so Rolefs.

Am Mittwoch wurden eine Gruppe und 5 Erzieher getestet

Am Mittwoch (14. Oktober) wurde die betreffende Gruppe sowie die Erziehungskräfte dann auf das Virus getestet. Insgesamt seien 20 Personen getestet worden, teilt der Kreis Unna in einer Pressemitteilung mit. Die Ergebnisse liegen demnach noch nicht vor. „Die Einrichtung hat eine tolle Arbeit geleistet“, sagt der Jugendamtsleiter. Der Träger, die Jugendhilfe Werne, sei gut auf diesen Fall vorbereitet gewesen. Auch die Kommunikation haben gut geklappt, so der Jugendamtsleiter: „Wir haben am Dienstagabend um 20 Uhr zum letzten Mal telefoniert und am Mittwoch dann wieder um 6.30 Uhr.“

An dem bestehenden Corona-Konzept, das Bestandteil der aktuell gültigen Allgemeinverfügung des Kreises Unna ist, ändert sich laut Rolefs durch den Coronafall an der Kita erst einmal nichts. „Wenn es weitere Infektionen gibt, dann werden wir das im Einzelfall prüfen“, so der Jugendamtsleiter. „Irgendwann würden wir dann auch zucken, aber wir werden das moderat und in enger Abstimmung mit der betreffenden Einrichtung machen.“ In welchen Zusammenhang sich die Erziehungskraft mit dem Coronavirus infiziert hat, ist unklar.

Werner Kneip vom Werner Ordnungsamt hatte Kindergärten als einen möglichen Infektionsherd genannt, den der Kreis Unna beim Verfassen der Allgemeinverfügungen der letzten Tage kreisweit beobachtet hatte. In der Allgemeinverfügung empfiehlt der Kreis Unna Kindergarten-Leitungen dringend, Kinder möglichst in festen Bezugsgruppen über die gesamte Zeit „– auch während des freien Spiels im Außenbereich und während der Mittagsverpflegung – zu betreuen“.

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